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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

3. Schweriner Baugespräch zum Großen Dreesch und Co.

Thema „Schön gelegen! Schön bebaut?“ über Perspektiven der Großwohnsiedlungen

Viele Schwerinerinnen und Schweriner folgten der Einladung von Stadt, EGS und LGE sowie der Schweriner Kammergruppe der Architektenkammer M-V über die Entwicklungsmöglichkeiten für den Großen Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz mitzudiskutieren. Auf dem 3. Schweriner Baugespräch am 6. November 2012 kamen nicht nur die Podiumsgäste zu Wort, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger. Fragen und Anregungen konnten beantwortet und erörtert werden. „Die großen Neubaugebiete sind für Ostdeutschland ein wichtiger Standort, wo viele Menschen ihr Zuhause haben und die drei Stadtteile in Schwerin bieten ein großes Potenzial, über das es sich lohnt zu diskutieren“, sagte Robert Erdmann, Geschäftsführer der EGS Entwicklungsgesellschaft mbH und LGE Landesgrunderwerb Mecklenburg-Vorpommern GmbH. „Der Stadtumbau umfasst verschiedene Möglichkeiten, Großwohnsiedlungen attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten.“

Fachkundige Gäste haben über die Entwicklungsmöglichkeiten der drei Stadtteile referiert. „Da lag es zunächst nahe, dass wir über den Ort der Veranstaltung, die Kita ‚Future Kids’ sprechen“, so Architektin Daniela Rathmann von der Kammergruppe Schwerin der Architektenkammer M-V. Der Neubau wurde vom Schweriner Architektenbüro „Brenncke Architekten GbR“ realisiert. Gemeinsam mit Anke Preuß, der Leiterin der Kita gGmbH, eröffnete Joachim Brenncke das Baugespräch mit dem Thema „Bauliches und pädagogisches Konzept der Kita Future Kids“.

Der Baudezernent der Landeshauptstadt, Dr. Wolfram Friedersdorff, sprach über die Perspektiven der Großwohnsiedlungen. „In Schwerin ist der Bedarf an Mietwohnungen für Menschen mit geringem Einkommen sehr hoch“, erläuterte der Baudezernent. „Wir müssen unser gemeinsames Augenmerk sowohl auf die bauliche Substanz als auch auf die soziale Verträglichkeit legen“. Außerdem sprach Wilfried Wollmann von der SWG eG. über die Potenziale und Restriktionen des Stadtumbaus aus wohnungswirtschaftlicher Sicht. Peter Wagner von der Wagner Planungsgesellschaft Rostock hat über seine Erfahrungen über den Stadtumbau des Wohngebietes Stralsund-Grünhufe berichtet.

„Das Baugespräch ist ein gutes Forum, aktuelle Themen zur städtebaulichen Entwicklung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erörtern“, sagte Erdmann. „Unser Ziel, die Öffentlichkeit zu informieren und in Diskussionsprozesse einzubeziehen, ist gelungen und wir werden dies auch beim 4. Schweriner Baugespräch nicht aus den Augen verlieren“, ergänzte Stefan Rimpel von der Kammergruppe Schwerin der Architektenkammer M-V abschließend.

EGS


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