7. Norddeutsches Solarmobilrennen hatte viele „Sieger“

„Sonne tanken“ – angesichts der aktuellen Klimadiskussion wäre das die ökologische Alternative zu Benzin oder Diesel. Mini-Fahrzeuge sind dazu bereits in der Lage! Das beweisen alljährlich die Wettbewerbe der Modellsolarmobile. Am 22. September 2007 startete bereits zum 7. Male das Norddeutsche Solarmobilrennen in Schwerin. 
TLM Bild1 ModellsolarmobileSchwerin (TLM/pb): Das schnellste Mobil schickte Danilo Heide vom Schweriner Goethe Gymnasium ins Rennen. Sein Fahrzeug „Alpha 1″ schaffte die sechs Meter lange Strecke in 2,764 Sekunden und war damit so schnell, wie noch kein Solarmobil zuvor. Der zweite Platz ging an Tabea Malthy  vom Schweriner Fridericianum. Ihr „Tabbi-Mobil“ erreichte die Ziellinie in 3,064 Sekunden. Und Dritter wurde Julius Klöppner, ebenfalls vom Fridericianum, der mit „Pizza-Express“ 3,274 Sekunden schnell war.
In der offenen Klasse (freie Wahl von Solarzelle, Motor und Getriebe) gewannen Michael Kock und Ivo Trebnel und den Designpreis für die gelungenste Gestaltung eines Mobils konnten Stephan Zeitz und Stefan Dittmer mit nach Hause nehmen.
TLM Bild2 Solarmobilrennen Das Norddeutsche Solarmobilrennen – organisiert vom Verein Technisches Landesmuseum M-V e.V. – wurde auch in diesem Jahr vom LUNG Mecklenburg-Vorpommern, der INSTI-Initiative des Bundes und der Hochschule Wismar und unterstützt. Ganz neu war die Ausschreibung eines Innovationspreises, den die Mercedes-Benz Niederlassung Schwerin für die pfiffigste Konstruktion zur Verfügung stellte. Dieser Preise ging an die erstmals startende Crew von der Integrierten Gesamtschule Neustrelitz mit ihren Startern Justus Klein, Willi Johann und Georg Kaminski. Die Neustrelitzer hatten gleich drei Mannschaften mit drei Mobilen ins Rennen geschickt und es darf davon ausgegangen werden, dass die Schüler von Klassenleiter Herrn Krajewski im nächsten Jahr den erfahrenen Schwerinern eine echte Konkurrenz sein werden.
Das der größte Pechvogel des Tages nicht leer ausgehen muss, beweist der Preis „Pannenteufel“. Der  ging in diesem Jahr an Joachim Urbanek, dessen „lahme Ente“ ihrem Namen alle Ehre machte und auf Grund mehrerer Bruchstellen in der Tragkonstruktion nur mit Mühe das Ziel erreichte.
2008 wird es ein achtes Rennen in Schwerin geben. Die Vorbereitungen dafür beginnen ab Februar 2008. Dann stellt das Museum erneut Solarzellen, Getriebe und Motoren zur Verfügung. Und auch die Sponsoren haben ihre Hilfe bereits zugesagt. Text/Fotos: Technisches Landesmuseum


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