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4. Krankenhausplan gilt bis zum Jahr 2008

„Der 4. Krankenhausplan für das Land Mecklenburg-Vorpommern soll bis Ende diesen Jahres erarbeitet sein und wird eine Laufzeit von 4 Jahren bis zum 31.12.2008 haben“ – erklärte Sozialministerin Dr. Marianne Linke (PDS) am heutigen Tage anlässlich der gemeinsamen Frühjahrstagung der Landesgruppen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern des Verbandes der Krankenhausdirektoren (VKD) in Schwerin.

Der Krankenhausplan des Landes Mecklenburg-Vorpommern weist derzeit 10.220 vollstationäre Betten in 35 Krankenhäusern aus.

Seit 1991 sind in die Krankenhäuser des Landes rund 1,6 Mio. Euro investiert worden. Dazu die Sozialministerin: „Diese Infrastruktur wollen wir weiter nutzen. Gerade für die kleineren Häuser in der Fläche unseres Landes führt der Weg in die Zukunft vom Krankenhaus hin zum Gesundheitszentrum. Bei der Krankenhausplanung ist daher das gesamte Spektrum der Versorgung der Bevölkerung zu berücksichtigen.“

Die Sozialministerin appellierte an die Krankenhäuser, die im GKV-Modernisierungsgesetz verankerten Möglichkeiten zur Teilnahme an der integrierten Versorgung zu nutzen. Mit dem Instrument der integrierten Versorgung erhalten die Krankenkassen die Möglichkeit, ihren Versicherten eine abgestimmte Versorgung anzubieten, bei der Haus- und Fachärzte, ärztliche und nichtärztliche Leistungserbringer, ambulanter und stationärer Bereich sowie ggf. Apotheken koordiniert zusammenwirken.

Zwischen 2004 und 2006 stehen bis zu 1 % der jeweiligen Gesamtvergütung in den KV-Bezirken und der Krankenhausvergütungen als Vergütungsanteil jährlich für integrierte Versorgung zur Verfügung. Bisher ist diese neue Möglichkeit in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht in die Realität umgesetzt worden. Dazu die Sozialministerin: „Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkassen und Krankenhäuser als Partner der Selbstverwaltung sollen und müssen hier zusammenarbeiten, um die Möglichkeiten des Gesetzes auszuschöpfen.“

Die Sozialministerin wies auf Verbesserungen bei der ärztlichen Besetzung in den Reha-Kliniken und Krankenhäusern des Landes hin. Dort waren im Jahr 1998 2.863 Ärztinnen und Ärzte beschäftigt. Am 31.12.2003 waren es 3.034 Ärzte. Dazu Frau Dr. Linke: „Die Zahlen zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern nicht ohne Erfolg bei der Anwerbung von Ärztinnen und Ärzten gehandelt hat. Diesen Weg gilt es fortzusetzen.“

Nach dem GKV-Modernisierungsgesetz stehen für die Verbesserung der Arbeitszeitbedingungen in den Krankenhäusern des Landes bis zum Jahr 2009 zusätzlich bis zu 14 Mio. Euro zur Verfügung.


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