Ausstellung „Sarayaku“ in Schweriner Schulen

17.-21. November am Fridericianum

Sarayaku ein Dorf im Widerstand gegen die Ölförderung. Die Kichwa-Indianer in Ecuador und ihr Kampf für den Regenwald. (Foto: Katharina Mouratidi)„Sarayaku“ – Die Ausstellung zeigt Fotos von Katharina Mouratidi, freischaffende Fotografin und Mitbegründerin der Gesellschaft für humanistische Fotografie. Sie war auf Einladung des Dorfes Sarayaku in Ecuador in der entlegene Region, um das Leben und die Traditionen der indigenen Bevölkerung im Amazonasgebiet kennenzulernen.

Die Menschen dort kämpfen seit über 15 Jahren gegen die Ölförderung in ihrem Gebiet, weil sie befürchten, dass sich die Folgen der Erdölförderung für ihre Gemeinschaft und ihre Traditionen sowie für die Umwelt verheerend auswirken werden. Die Ausstellung wurde von der Bundeszentrale für Politische Bildung ausgezeichnet und gefördert.

Das Fridericianum in Schwerin ist eine von mehreren Schulen, die die Ausstellung zeigen. Vom 17. bis 21. November 2014 können sich die Schülerinnen und Schülern des Fridericianum anschaulich und fächerübergreifend mit dem zunächst weit entfernt erscheinenden Alltag von Gleichaltrigen im Regenwald von Ecuador auseinandersetzen. „Ziel ist es, eine Brücke zu bauen, die es den Schüler_innen ermöglicht, eigene Lebensweisen in globalen Zusammenhängen zu hinterfragen.“ so Kathleen Veit vom Verein Soziale Bildung.

Die Ausstellung und die pädagogische Betreuung dazu werden im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage 2014 durch den Rostocker Verein Soziale Bildung e. V. und dessen Schweriner Partner koordiniert: die Aktionsgruppe Eine Welt Schwerin und das Diakonische Werk M-V.


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