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Begraben, aber nicht vergessen: Die Marienschwestern

Benefizvortrag zugunsten der Sanierung der Grabstätte der Schwestern des Marien-Frauenvereins auf dem Alten Friedhof

Einweihung des neuen Krankenhauses in der Lützowstraße, (aus: 35. Rechenschaftsbericht des Vorstandes des Mecklenburgischen Marien-Frauen-Vereins für 1914), Repro: Historischer Verein Schwerin e.V.Am 11. Mai, 19.00 Uhr bietet das gemeinsame „Forum Geschichte & Volkskunde“ des Historischen Vereins Schwerin e.V. und Klöndör e.V. einen hochinteressanten Vortrag zu einem kaum bekannten Aspekt der Stadtgeschichte an: Unter dem Titel „Begraben, aber nicht vergessen: Die Marienschwestern“ referieren Christine Rehberg-Credé (Historischer Verein Schwerin e.V.) und Lutz Dettmamm (Förderverein Alter Friedhof Schwerin e.V. ) über die Grabstätte der Schwestern des Marien-Frauenvereins auf dem Alten Friedhof.

 

Die umgangssprachlich als „Schwesternberg“ bezeichnete Grabanlage der Schwestern des Marien-Frauenvereins gehört zu den historisch bedeutsamen Grabstätten, die sich die Natur langsam zurückholte. Vor einigen Jahren wurde sie freigeschnitten und die einzelnen Grabplatten freigelegt. Um die Anlage zu erhalten, muss aber die steinerne Umfassungsmauer dringend saniert werden. Damit hat der Förderverein Alter Friedhof, der 2013 schon die Grabstätte der Familie Clewe sanierte, bereits begonnen. Weil er aber weitere Unterstützung braucht haben sich der Förderverein Alter Friedhof und der Historische Verein zu diesem Benefizvortrag zugunsten der Sanierung der Grabanlage zusammen gefunden. Die Eintrittseinnahmen des Benefizvortrags und gern auch Spenden werden vollständig zur Sanierung der Grabanlage eingesetzt.

Gegründet wurde der Marien-Frauenverein 1880 als Frauenverein des Roten Kreuzes auf Veranlassung und unter dem Protektorat der Großherzogin Marie. Die Schwestern des Marien-Frauenvereins haben nicht nur einen großen Anteil an der Entwicklung der Krankenpflege in Schwerin, sondern auch wichtige Aufgaben in der Sozial- und Kinderpflege übernommen. Christine Rehberg-Credé und Lutz Dettmann stellen die Entstehungsgeschichte des Vereins und seine Arbeit in Schwerin vor, die eng verbunden ist mit dem Marienkrankenhaus, der späteren Poliklinik in der Röntgenstraße.

 

Grabanlage der Schwestern des Marien-Frauenvereins auf dem Alten Friedhof nach der Freilegung, Foto N. Credé, 2012, Historischer Verein Schwerin e.V.Zusammenfassung:
Forum Geschichte & Volkskunde
Veranstalter: Historischer Verein Schwerin e.V. / Klöndör e.v.
Vortrag: Begraben, aber nicht vergessen. Die Marienschwestern. zugunsten der Sanierung der Grabstelle der Marineschwestern auf dem Alten Friedhof Schwerin
Referenten: Christine Rehberg-Credé und Lutz Dettmann
Termin: 11.05.2016, 19.00 Uhr
Ort: Schleswig-Holstein-Haus
Eintritt: 2,00 €, Vereinsmitglieder frei, um Spenden zugunsten der Sanierung der Grabstelle wird gebeten


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