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Bester Jazz in der Schelfkirche…

Reiner Regel, Jan Kessler und Nicolas Faecks begeisterten das Schweriner Publikum

Reiner Regel und Jan Kessler„Sacre Fleur“ – Jazz trifft Kirche hieß es am 23. Juli in der Schelfkirche zu Schwerin. Und dieses Zusammentreffen lockte ein zahlreiches Publikum in die barocke Backsteinkirche aus dem frühen 18. Jahrhundert.

„Das ist heute mein zweites Konzert in dieser herrlichen und so geschichtsträchtigen Kirche. Hier gastierte ich zusammen mit Gottfried Böttger und Joe Curtis zu einem Gospelkonzert. Es ist schön an diesem schönen Ort auftreten zu können.“, verriet der Alt-Meister Reiner Regel.

„Premiere mit `Sacre Fleur`- Jazz trifft Kirche hatten wir Ende August 2009 in Elmshorn und dazu eine CD produziert. Dabei hatten wir die Idee dazu erst im März 2009. Wir entdeckten die alten Kirchenlieder aus dem evangelischen Gesangsbuch für uns neu und beschlossen, daraus ein musikalisches Projekt zu machen. Anfangs war es gar so, dass wir schon die Termine zu den ersten fünf Konzerten hatten, aber wir uns über den Inhalt dieser Konzerte noch unschlüssig waren. Aber letztendlich feierten wir erfolgreich Premiere und wollen das Projekt noch weiter entwickeln, wachsen lassen.“, ergänzte Jan Kessler, der Kirchen-Musiker ist und am Hamburger „Michel“ eine Jugendband betreut. Gewachsen ist zumindest auch die Anzahl der Projekt-Mitlieder. Aus der Band „Kurz vor Hamburg“ wurde der Bassist Nicolas Faecks engagiert, der aus dem Ensemble nicht mehr wegzudenken ist.

SchelfkircheDas Programm, 13 Lieder, zumeist Kirchenlieder, aber auch Eigenkompositionen, stellten einen gekonnten, stilvollen Mix aus Klassik, Jazz bis hin zu Soul- und Gospel-Einflüssen dar.
Zum Lied „Sacre Coeur“ meinte Reiner Regel: „Es handelt sich um ein Lied, das ich in den 1970ern im drei Viertel Takt komponierte. Ein Bekannter sagte dazu: „Weißt Du, Reiner, das Lied erinnert mich an Romantik, das Leben, die Kirche, Paris und Nostalgie.“
In der Tat: „Sacre Coeur“ ließ dahin schmelzen, animierte zur Nachdenklichkeit und machte Lust auf mehr.

Kennen gelernt haben sich die beiden Protagonisten Reiner Regel, der bekannte Hamburger Jazz-Saxophonist und –Klarinettist, der auch schon mit Udo Lindenberg, Frank Dietz oder Mick Taylor zusammenarbeitete, und Jan Kessler, der Kirchen-Musiker von der Alster, vor sechs Jahren – und es wurde musikalische Liebe auf den ersten Blick.

Inzwischen ist „Sacre Fleur“ – Jazz trifft Kirche seit 12 Monaten „on tour“ und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Warum auch? Die Musik begeistert. Die Zuschauer sind angetan. Die „Locations“ stimmen. Das Projekt soll nicht nur, es muss auch weiter wachsen. Ohne Zugaben ließ das Schweriner Publikum das Trio jedenfalls nicht ziehen.

Dom in SchwerinLast but not least: Am 29. Juli kommt der nächste musikalische Meister nach Schwerin in die Schelfkirche: Ludwig Güttler, der Meister der klassischen Trompete, Dirigent, Gründer von drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden, für deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte. Am Donnerstag, dem 29. Juli 2010 gibt er ab 20.00 Uhr ein Konzert. Und am 3. August gastiert hier die irische Sängerin und Harfenistin Hilary O`Neill mit irischen Liedern und Legenden.

Marko Michels

1.Jazz trifft Kirche – Das war am 23. Juli das Motto in Schwerin.
2.Die geschichtsträchtige Schelfkirche – hier wird auch konzertiert.
3.Der alt-ehrwürdige Dom in Schwerin – innen und außen, immer etwas los.
(alle Michels)


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