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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Breitband-Ausbau in der Landeshauptstadt beginnt

Oberbürgermeisterin besucht Telekom-Baustelle in Warnitz

Tobias Zimmermann (l.) und Jörg Förstenberg von der Deutschen Telekom stellten zum Baustart  das Investitionsvorhaben vor.  (Foto: Landeshauptstadt Schwerin)Die Telekom hat am Montag mit den Ausbauarbeiten in der Landeshauptstadt Schwerin begonnen. Rund 53.000 Haushalte und Gewerbe erhalten bis April 2015 Zugang zu schnellen Internet-Anschlüssen. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download erreichen. Damit können die Kunden nicht nur besonders schnell im Internet surfen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen. Den VDSL-Ausbau (Very High Speed Digital Subscriber Line) haben die Landeshauptstadt und die Deutsche Telekom vereinbart. Davon profitieren alle Bereiche der Landeshauptstadt und die umliegenden Gemeinden Brüsewitz mit dem Ortsteil Herrensteinfeld, Plate mit dem Ortsteil Consrade und Seehof mit dem gleichnamigen Ortsteil, die im Vorwahlbereich 0385 liegen.

Auch Plate, Seehof und Brüsewitz profitieren

„Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar: Deshalb ist der Ausbau wichtig für Schwerin“, sagt Angelika Gramkow, Oberbürgermeister von Schwerin, anlässlich des Baubeginns. „Das ist ein wichtiges Signal für unseren Wirtschaftsstandort: Mit dem Ausbau des schnellen Internet werden die Stadt Schwerin und die Umlandgemeinden Seehof, Consrade und Herren Steinfeld ihre Standortbedingungen gerade für die kleinen und mittelständischen Unternehmen erheblich verbessern und günstigere Voraussetzungen für Neuansiedelungen schaffen“, so Angelika Gramkow weiter.

Berd Holter vom Breitbadkompentenzetrum, Oberbürgermeisterin Gramkow und SIS-Geschäftsführer Matthias Effenberger auf der Baustelle in Warnitz. (Foto: Landeshauptstadt Schwerin)„Wir treiben die Ausbauarbeiten zügig voran“, sagt Tobias Zimmermann, kommunaler Ansprechpartner der Telekom für den Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern. „Um die Bürgerinnen und Bürger in Schwerin noch besser versorgen zu können, wird die Telekom über 120 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen, über rund 250 neue Schaltverteiler aufbauen oder vorhandene erweitern. Dabei werden sich die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger in Grenzen halten. Wir gehen immer in überschaubaren Abschnitten voran.“ Die Bauaufträge werden in der Regel an Firmen aus der Region vergeben.

Der Ausbau in Schwerin ist Teil der Telekom-Breitbandoffensive „Integrierte Netz-Strategie“: Bis Ende 2015 wird das Unternehmen rund zwölf Milliarden Euro in die Infrastruktur in Deutschland investieren und damit Millionen von Haushalten schnellere Internet-Anschlüsse bieten. Die Kosten für den Ausbau in Schwerin trägt die Telekom.

Drei Schritte zum schnellen Internet

Die Telekom wird bis Ende 2016 die Zahl ihrer VDSL-Anschlüsse von 12 auf 24 Millionen erhöhen und außerdem das Tempo im VDSL-Netz beim Herunterladen auf maximal 100 MBit/s verdoppeln und beim Heraufladen von 10 auf 40 MBit/s sogar vervierfachen. Gerade das Heraufladen wird immer wichtiger. Die Menschen nutzen das Internet heute aktiv. Sie teilen ihre Texte, Fotos und Videos übers Netz.

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.

Zweitens, die Verteilerkästen werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und Verteilerkasten möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am Verteilerkasten wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Er ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik und den Zugänge zum Internet aller Kunden, die in der näheren Umgebung wohnen. In ihm wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.

Drittens, auf der Kupferleitung, die vom Verteilerkasten zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Über dieses Netz können die Bürgerinnen und Bürger von Schwerin in Zukunft nicht nur in Hochgeschwindigkeit im Internet surfen und telefonieren, sondern auch fernsehen. Mit Entertain, dem TV-Angebot der Telekom, haben die Kunden Zugang zu rund einhundertvierzig TV-Sendern – viele davon in HD- und 3D-Qualität. Auch zeitversetztes Fernsehen ist dann möglich: Laufende Sendungen können per Knopfdruck unterbrochen und anschließend an derselben Stelle fortgesetzt werden. Außerdem haben Entertain-Kunden Zugriff auf rund zwanzigtausend Kino- und TV-Highlights in der Onlinevideothek und dem TV-Archiv.

Über die Internetseite www.telekom.de/schneller und die Hotline 0800 330 3000 können sich Kunden über Angebote und Ansprechpartner informieren.

Quelle: Landeshauptstadt Schwerin


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