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BUGA 2009 übergibt Staffelstab an BUGA 2011.

Die Bundesgartenschau 2009 ist Geschichte. Mit einem Galaprogramm auf der Freilichtbühne im Schweriner Schlossgarten und anschließendem Höhenfeuerwerk wurde die erste BUGA in Mecklenburg-Vorpommern beendet.Die BUGA Schwerin geht erfolgreich zu Ende.
Mit einem Wetter, das zur Abschiedsstimmung passte, verabschiedete sich das im Jahr 2009 größte touristische und medienwirksame Großereignis mit einem stimmungsvollen Finale in Schwerin von seinen Gästen. „Es war insgesamt eine sehr erfolgreiche Bundesgartenschau. Nicht nur was die erreichten wirtschaftlichen Kennzahlen anbetrifft. Die Landeshauptstadt Schwerin ist deutlich bekannter geworden, auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Hotellerie und Gastronomie haben sehr stark profitiert. Und: Die Stimmung in Schwerin, ist eine andere geworden. Die Bürgerinnen und Bürger sind sichtlich stolz auf ihre Stadt“, weiß die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin Angelika Gramkow.

Mit drei kurzen, vom NDR produzierten Filmen, ließen alle Gäste die Bundes-gartenschau 2009 in Schwerin noch einmal Revue passieren. Die KK Funken Rot-Weiß Koblenz 1936 e.V. stimmten die Besucher der Abschlussveranstaltung mit typischen Karnevalschoreografien auf die kommenden BUGA in Koblenz ein.

Fahnenübergabe mit Frau GramkowAnschließend wurde symbolisch der Staffelstab mit einer Fahnenübergabe an die Veranstalter der nächsten Bundesgartenschau, 2011 in Koblenz, übergeben.

Ein fulminantes Höhenfeuerwerk setzte schließlich den feierlichen Schlusspunkt unter die in allen Belangen erfolgreiche Gartenschau. Am letzten Tag strömten noch einmal mehr als 17.000 Besucher auf das Gelände der Gartenschau. Zur ersten Bundesgartenschau in Schwerin kamen damit seit dem 23.April insgesamt 1.865.000 Gäste aus dem In- und Ausland. Die Besucherzahlen übertrafen damit die erwarteten Prognosen der Organisatoren.

Die Bundesgartenschau 2009 in Schwerin hat bundesweit neue Maßstäbe gesetzt. Erstmals in der über 50jährigen Geschichte präsentierte sich die Leistungsschau der Gartenbaukunst in einem Gartendenkmal. Der Schweriner Schlossgarten steht mit seinen vielfältigen Kultur-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten für einen modernen Städtebau, die Erschließung des südlichen Schlossgartens für die gelungene Sanierung und Wiederbelebung eines durch Verwilderung zerstörten Landschaftraumes.

Am 12. Oktober beginnen bereits die Abbauarbeiten der BUGA 2009. So nehmen die Gärtnereien ihre Pflanzen von den Ausstellungsflächen. Durch die Arbeiten im gesamten Gelände ist das Queren des Schweriner Schlossgartens auf der Lennéstraße zwischen Schlossbrücke und Kita Schlossgeister weiterhin ungehindert möglich, der Zaun um das 55 Hektar große Gelände bleibt jedoch voraussichtlich bis Ende des Jahres 2009. Die Marstall-Halbinsel sowie die Schwimmende Wiese bleiben voraussichtlich sogar bis zum Frühjahr kommenden Jahres gesperrt. Wie diese Areale gestaltet werden ist zurzeit noch offen. „Die bisherigen Nachnutzungspläne sehen vor, dass die Flächen mit Rasen begrünt werden.“ Erhalten bleiben nach der Schweriner BUGA auf jeden Fall der Spielplatz der Atolle am Franzosenweg, der Holzsteg bei Adebors Näs, die Kolonnade im BUGA-Eingangsbereich sowie die Wasserspiele am südlichen Burgsee-Ufer. „Rund 80% dessen, was für die Bundesgartenschau geschaffen wurde, bleibt erhalten. Investitionen in die Infrastruktur, in Sportstätten und vor allem in die historische Gartenlandschaft rund um das Schweriner Residenzschloss haben die Lebensqualität deutlich verbessert. Derzeit gibt es von Seiten des Landes und der Stadt Überlegungen, auch Teile der Ausstellung zumindest für das nächste Jahr wegen der 850-Jahr-Feier der Löwenstadt Schwerin zu erhalten. Dann wird es in der Landehauptstadt ein Gartenfestival geben, so Jochen Sandner, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin.

Michaela Geist


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