CDU Schwerin lehnt Tempo 30 auf dem Obotritenring ab

Müthel-Brenncke: “Vorschlag der Verwaltung geht an der Sache vorbei”

“Der Vorschlag der Verwaltung zur Einführung eines Tempolimits von 30 km/h auf dem Obotritenring geht an der Sache vorbei”, sagt die Kreisvorsitzende der Schweriner CDU, Frau Dorin Müthel- Brenncke. Eine Herabsetzung  der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer sei entgegen der Behauptung der Verwaltung aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht geboten. Der Obotritenring sei kein Unfallschwerpunkt. Im Verhältnis zum Verkehrsaufkommen seien die Unfallzahlen verschwindend gering: Im Jahr 2009 habe es -wenn überhaupt- in erster Linie Unfälle mit Blechschäden gegeben, die überdies vor allem auf einen zu geringen Sicherheitsabstand und nicht auf die Geschwindigkeit zurückzuführen seien, so Müthel-Brenncke.

“Die Lärmbelästigung der Anwohner nehmen wir ernst”, sagt der Vorsitzende des betroffenen Stadtbezirksverbandes der CDU Schwerin Mitte, Sven Klinger. Allerdings sei eine Reduzierung der Emissionen in dem gebotenen Umfang nicht durch eine Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, sondern vor allem durch eine Erneuerung des Straßenbelages, so Klinger weiter. “Das Geld sollte nicht für das Tempo 30 Experiment der Verwaltung verpulvert, sondern  in die Sanierung der Straße investiert werden”, meint der CDU Politiker.

Auch Dr. Hagen Brauer ist als Vorsitzender des ebenfalls betroffenen Stadtbezirksverbandes der CDU Schwerin Nordwest skeptisch und ergänzt.: “Die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss sind vollkommen offen. Eine isolierte Betrachtung des Obotritenrings ohne Einbeziehung der links und rechts davon liegenden Bereiche  ist jedenfalls nicht sachgerecht. Die Frage kann heutzutage allerdings mit einer Simulation am Computer beantwortet werden. Dazu bedarf es keines praktischen -meines Erachtens ohnehin untauglichen- Versuchs am Bürger.”

Quelle: CDU Kreisverband Schwerin


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