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Charta der Vielfalt unterzeichnet

Landeshauptstadt startet heute erstes interkulturelles Training.Erfolg durch Vielfalt – der steht in der Landeshauptstadt  nicht nur auf dem Papier.

Heute beginnen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schweriner Stadtverwaltung ihr erstes interkulturelles Training. Ziel der Seminare  ist es, das Verständnis und Einfühlungsvermögen für Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund zu erhöhen. „Gerade in den Dienstleistungsbereichen der Verwaltung, beim Sozialamt, in der ARGE oder der Ausländerbehörde treffen die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe sehr unmittelbar aufeinander. Hier sind Geduld, Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Situation von Migranten und Flüchtlingen besonders wichtig, damit es nicht zu Missverständnissen und Blockaden kommt“, erläutert Personalchef Hartmut  Wollenteit. „In diesem Jahr sollen insgesamt 50 Mitarbeiter in zwei ganztägigen Seminaren  im Rahmen des Projektes ‚EVA-Erfolg durch Vielfalt und Arbeit‘ durch unseren Kooperationspartner RegioVision Schwerin geschult werden sollen.“
Die Landeshauptstadt ist Unterzeichnerin der vor drei Jahren ins Leben gerufenen bundesweiten Initiative „Charta der Vielfalt“. Die entsprechende Urkunde wurde der Stadtverwaltung in der vergangenen Woche auf einer festlichen Veranstaltung im Konferenzsaal der IHK zu Schwerin überreicht. Einlader waren neben der Industrie- und  Handelskammer Schwerin, der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern und die VSP gGmbH, die Träger des Netzwerks Arbeit für Flüchtlinge in Mecklenburg sind.
Weit über 600 Unternehmen und Institutionen sind  der „Charta der Vielfalt“ bisher beigetreten, die unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht. „Durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt verpflichtet sich die Stadtverwaltung ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen gleichermaßen respektiert werden – unabhängig von Geschlecht und Rasse, Nationalität oder ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow anlässlich der Übergabe der Unterzeichnungsurkunde an die Landeshauptstadt.  „In einer globalisierten Welt ist die Wertschätzung der kulturellen Vielfalt auch ein Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt. Daher freue ich mich, dass Schweriner Unternehmen und Einrichtungen zu den Unterzeichnern gehören.“
Für Dimitri Avramenko, den Integrationsbeauftragten der Landeshauptstadt, ist die Charta ein wichtiger Schritt zur Umsetzung einer erfolgreichen und zukunftsweisenden Integrationspolitik. „Deshalb freue ich mich sehr, dass die Unterzeichnung der Charta während der Interkulturellen Woche in Schwerin stattfand und damit auch die gesamte Themenpalette bereicherte, die in der Woche zur Sprache kamen“, sagt Avramenko.
Zu den Unterzeichnern der Charta der Vielfalt in Schwerin gehören unter anderem die IKH Schwerin, die Agentur für Wirtschaft, die Design-Schule Schwerin, die Jugendkunstschule Ataraxia, der Kreisverband Schwerin-Parchim der AWO und die Firma Bode.


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