DIE LINKE: „Ja“ zur Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch

Die Fraktion DIE LINKE in der Stadtvertretung Schwerin hat sich am Montag auf ihrer Sitzung erneut mit der Zukunft der Schweriner Schwimmhallen beschäftigt.

Die Stadtvertretung hatte jüngst beschlossen, die Schwimmhalle in Lankow mit städtischen Mitteln zu sanieren und über den Weg einer Kreditaufnahme der Stadtwerke, einen Schwimmhallenneubau in Krebsförden zu errichten.

“Was Lankow angeht, hat die Stadtvertretung ihre Hausaufgaben gemacht und im Haushalt 2008 die notwendigen 300.000 € für Planungskosten sowie für 2009 eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 2 Mio. € eingestellt, so die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion Angelika Gramkow.
“Für den geplanten Neubau in Krebsförden gibt es bisher keinerlei Aktivitäten des Finanzdezernenten und der Geschäftsführung der Stadtwerke, betonte Fraktionschef Gerd Böttger.

Die Fraktion hat den Eindruck, dass bei der Vorbereitung der Finanzierung die Aktivitäten ruhen und stattdessen die Privatisierung der FIT- GmbH ernsthaft geprüft wird.
“Auch die Signale aus dem Innenministerium zu einer notwendigen Genehmigung des Kredites für einen Neubau hören sich eher negativ an“, so Gerd Böttger.
“Damit sind unsere Ziele, ein verbessertes Angebot für Vereine und Verbände sowie für Bürgerinnen und Bürger aus Krebsförden, den drei Stadtteilen des Großen Dreesches und den umliegenden Ortsteilen ein Freizeitangebot zu unterbreiten, mehr als in Frage gestellt.“, so Angelika Gramkow.

Auch die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Erhalt beider bestehender Hallen einsetzen, senden uns ein Signal, das wir nicht überhören dürfen.

“Deshalb wird die Fraktion auf der nächsten Sitzung der Stadtvertretung  einen Antrag einbringen, den Beschluss der Stadtvertretung zu ändern, der neben dem Erhalt der Schwimmhalle in Lankow auch eine Modernisierung bzw. einen Erweiterungsbau der jetzigen Halle auf dem Großen Dreesch vorsieht“, so der Fraktionsvorsitzende.
“Allerdings müssen die finanziellen Mittel dafür im städtischen Investitionshaushalt planbar eingestellt und alle Fördermöglichkeiten wie z.B. „Stadtumbau Ost“ und „Soziale Stadt“ geprüft werden“, so Angelika Gramkow.

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