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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

„Die Platte lebt“ mischt sich in die Schwimmhallendebatte ein

Verein bekennt sich zum Standort Großer Dreesch für den umstrittenen Neubau

 Mitglieder des Vereins ''Die Platte lebt'' vor ihrem Stadtteiltreff ''Eiskristall''In einem Brief an den Stadtpräsidenten Stephan Nolte und die Stadtvertreter der Landeshauptstadt, den die Mitglieder auf ihrer Jahresversammlung am Donnerstag (19. August) einstimmig verabschiedeten, bekennt sich der Verein „Die Platte lebt“ zum Standort Großer Dreesch für den umstrittenen Neubau der Schwimmhalle.
Darin wird auf die gute Einbindung des Dreescher Marktes in das Nahverkehrsnetz der Stadt Schwerin und das Hauptstraßennetz sowie auf die Nähe zu anderen Freizeiteinrichtungen wie Zoo und Kletterwald verwiesen.

„Die Unterschriftensammlung im Jahre 2008, an der unser Verein maßgeblich beteiligt war, hat deutlich gemacht, dass es den Bürgern in erster Linie um gute Bedingungen für die Kinder geht, die im Unterricht oder im Verein schwimmen“, heißt es in dem Schreiben. Wenn aber z.B. die Schüler der Grundschule am Mueßer Berg zum Lambrechtsgrund zum Schwimmunterricht fahren müssten, benötigten sie 50 bis 80 Minuten für eine Tour (beim Umsteigen von der Straßenbahn in den Bus können Wartezeiten von 30 min entstehen). Dann käme noch ein Fußweg hinzu, der gerade nach dem Schwimmen nicht gut wäre. Warum also wolle man auf die Vorteile des Dreescher Marktes und auf die gute Aussicht auf öffentliche Fördermittel verzichten und dafür auf private Investoren hoffen? Außerdem wäre dies eine Chance, etwas für die Imageverbesserung des Dreesches zu tun.

„Für das Hickhack der Parteien haben wir kein Verständnis. Uns läuft die Zeit davon, wenn wir am Ende nicht mit zwei geschlossenen, ohne eine neue Schwimmhalle dastehen wollen“, sagt Vereinsvorsitzende Hanne Luhdo und weist darauf hin, dass man nicht wisse, wie lange überhaupt noch Städtebaufördermittel zur Verfügung stehen, da der Bund ja bereits eine Kürzung angekündigt hätte. Der Verein hofft, dass die Stadtvertreter dem Vorschlag der Stadtverwaltung zustimmen, sich zum Dreesch bekennen und die Schwimmhalle nicht in Grund und Boden reden.


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