Die Wortlichter als Gastarbeiter im werk3

Jeder Auftritt, jedes gespielte Stück ist beim Improvisationstheater Ur- und letzte Aufführung zugleich.

Und so kommt es, dass die „Wortlichter“ am Ende eines Abends oft selbst erstaunt sind, welche Stücke sie gespielt, Lieder gedichtet und Foto: Rainer Cordeswelche Tänze sie einzig auf Anregung des Publikums aufgeführt haben. So stürmt binnen weniger Minuten der Gassenhauer „Liebe in Backstein“ die werk3-Charts, um bereits kurz darauf in Vergessenheit zu geraten. So verirrt sich eine Taschenlampe im Moor nach Ägypten, arabischer Zwei-Kanal-Ton inklusive. Oder sie treffen auf eine finanziell etwas knappe Produktion, die mit einem Schauspieler für drei Rollen auskommen muss.

„Auf welche Reise das Publikum uns auch immer schicken mag – Wir sagen: Oh ja! und machen uns auf den Weg.“ Oliver Hübner, Chef der Truppe, beschreibt damit nicht nur eine der wichtigsten Regeln des Improvisierens, sondern gleichzeitig auch die Spielfreude der „Wortlichter“. Dass dabei der Funke zum Publikum schnell überspringen kann, haben die restlos ausverkauften zwei letzten Vorstellungen im werk3 gezeigt. Für die Vorstellung  am kommenden Donnerstag, den 19.03, um 20.30 Uhr im werk3 halten die „Wortlichter“ ein besonderes Schmankerl bereit: „Wir matchen gegen Impro-Kollegen aus Hamburg und Eberswalde. Das ist ein Wettbewerb befreundeter Gruppen, bei der das Publikum entscheidet, wer eine Aufgabe am Besten gelöst hat.“ Die Vorfreude ist Oliver Hübner anzumerken: „Ein Gewinner steht dabei allerdings jetzt schon fest: das Publikum!“

19.03.2009/20.30 Uhr
Vorverkauf über die Theaterkasse und am Abend vor Ort


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