DVV- Pokalfinale der Damen

Hamburg und Suhl stehen sich im Finale gegenüber.

Eine lange Tradition hat der Wettbewerb um den Pokal des Deutschen Volleyball-Verbandes bei den Frauen. Denn schon 1973 gab es die Premiere. Am 9. März findet im GERRY WEBER STADION in Halle (Westfalen) nun die 36.Auflage statt mit dem Finale (ab 13 Uhr) zwischen NA.Hamburg und dem VfB 91 Suhl. Es ist übrigens nicht das erste Pokal-Duell zwischen Hamburg und Suhl.Am 1. Dezember 2006 gewann Suhl zuhause mit 3:2 gegen die Norddeutschen im Achtelfinale. Das Endspiel  2008 bietet zudem eine Besonderheit: Denn beide Klubs haben noch keinen Eintrag in der ewigen Siegerliste erhalten. Während die Hamburgerinnen zumindest zweimal schon ein Finale erreichten, ist bereits der Finaleinzug für die Thüringerinnen eine neue Erfahrung.

Dagegen dürfen sich der USC Münster oder der Schweriner SC wie “alte Pokal-Hasen² fühlen: Der westfälische Traditionsklub war 1973 erster DVV-Pokalsieger und ist mit insgesamt elf Siegen der Rekordgewinner im Wettbewerb um den Cup. Die Mecklenburgerinnen gewannen immerhin dreimal,
davon 2006 und 2007 die ersten beiden Auflagen im neuen deutschen “Volleyball-Mekka² in Halle (Westfalen). Im laufenden Wettbewerb schieden die Pokal-Routiniers jedoch bereits im Viertelfinale aus. Für Münster bedeutete das 0:3 beim VfB Suhl die Endstation, Schwerin musste seine Pokalträume nach  einem 2:3 beim 1. VC Wiesbaden ad acta legen.

Neben Münster und Schwerin, die heute noch in der Bundesliga spielen gibt es ein Quartett von ehemaligen Vereinen, die jeweils viermal den 12,3 Kilogramm schweren Pokal aus Glocken-Bronze in Empfang nehmen durften: SV Lohhof, 1.VC Schwerte/VEW Telnet Schwerte, CJD Berlin und CJD Feuerbach. Eines ist dabei stets gleich geblieben: Die Pokalsieger dominierten für einen gewissen Zeitraum den Wettbewerb und die Konkurrenz. Münster (5x) und Schwerte (3x)
wechselten sich von 1973 bis 1980 als Sieger ab, in der Zeit von 1982 bis 1986 gewannen die Lohhoferinnen viermal den “Pott². Jeweils vier Siege in Folge gelangen schließlich Feuerbach (1987 bis 1990) und Berlin (1992 bis 1995).

Addiert man die Pokalsiege des seit 1953 durchgeführten DSVB-Pokals (DDR) hinzu, verschiebt sich das Kräfteverhältnis: Der Vorgänger-Verein des CJD Berlin, der SC Dynamo Berlin, siegte gleich elfmal und kommt somit auf 15 Erfolge. Und der SC Traktor Schwerin konnte sich in der DDR viermal Pokalsieger nennen  macht insgesamt sieben Pokalsiege für den Hauptstadtverein Mecklenburg-Vorpommerns.


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