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Ein Fall für Zwei- Hilfen zur Erziehung

Fallmanagement und einzelfallübergreifende Projekte im ambulanten Bereich HZE beim Internationalen Bund Schwerin

Ein Fall für ZweiFamilien aus dem Mueßer Holz und aus anderen Stadteilen sind immer häufiger mit vielfältigen Problemen konfrontiert.
Unterstützung und Hilfe bietet ihnen der Bereich Hilfen zur Erziehung des Internationalen Bundes in der Keplerstraße 23.
„Das Team der ambulanten Hilfe zur Erziehung hat darum über die Einzelfallhilfe hinaus einzelfallübergreifende Projekte entwickelt, die das Ziel haben, Familien in vielen Lebenslagen zu unterstützen und  zu begleiten.
Sie werden  im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe angeboten, erläutert Vera Mathes,  Sachgebietsleiterin  Hilfen zur Erziehung.
Auch in der Familienhilfe können die Familien von der Vielfältigkeit des Teams Hilfen zur Erziehung profitieren.
Je nach Bedarf begleiten nicht nur Sozialpädagogen die Familien, sondern zusätzlich eine Familienpflegerin.
Die Familienpflegerin, Frau Nadin Tetzlaff, unterstützt Eltern bei der Bewältigung ihres Alltags, fördern in den von ihnen betreuten Familien die Kinder z.B. auch bei den Hausaufgaben, unterstützt die familiäre Gesundheitsfürsorge und hilft bei der Gewährleistung des Kindeswohls.
Zugleich leisten sie Netzwerkarbeit mit Kooperationspartnern des Bereiches Hilfen zur Erziehung.
Diese Teamarbeit ermöglicht es, Eltern bei der Bewältigung des Familienalltags zu unterstützen.

„Mütter stark machen“ wurde gerade neu vor wenigen Tagen begonnen“, berichtet Vera Mathes. „
Viele junge Mütter im Alter von 15 bis 21 Jahren haben keinen Schulabschluss und häufig auch noch keine Möglichkeit gehabt, einen Beruf zu erlernen. Durch mangelndes Selbstgefühl haben sie Schwierigkeiten, schulische oder berufliche Perspektiven zu entwickeln. Mit dem neuen Projekt soll ihr Wiedereinstieg in den Beruf oder in die Ausbildung erleichtert werden.“ sagt Vera Mathes.
Die Diplom Sozialpädagogin ,Jana Beyer, leitet das Projekt gemeinsam mit Vera Mathes .
„Stärken vor Ort“ wird von der Europäische Union, des Europäische Sozialfonds für Deutschland und des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelegt und gefördert .
„Damit werden bereits bestehende Angebote im Bereich Hilfen zur Erziehung ergänzt.“ Dazu gehören:
Die Kleinkinder der offenen Krabbelgruppe  „Mueßer Holz -Würmchen“  „krabbeln jeden Freitag von 9.00 bis 10.30 Uhr mit der Familienpflegerin Nadin Tetzlaff durch das Mehrgenerationenhaus. Außerdem wird regelmäßig der Snoezelraum der Kita „Lütte Meckelbörger“ genutzt, um bei denen Kleinen die Wahrnehmung der Sinne zu fördern.
Im Projekt  „Erwachsen werden- Verantwortung tragen“  berät die Sozialberaterin Helga Greb jeden Donnerstag von16.00 bis 18.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus  zu allen sozialen Fragen.
Im Projekt  „Frühstück für Mütter“ ermöglicht die Sozialberaterin Petra Horn jeden Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr im MGH den Austausch zwischen Müttern und gibt ihnen die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen.
Im Rahmen der Frühen Hilfen der Stadt konnte das Projekt „Elterclub- Familienpraxis“ entstehen. Hier organisieren die Sozialpädagogen Vera Mathes und Stefanie Trost mit finanzieller Förderung der Stadt regelmäßig unterschiedliche Angebote, wie  z. B. zur Babybedenkzeit und vermitteln Informationen über das Schüttelsyndrom auch über die Trägergrenzen hinaus.
„Diese Angebote sollen den Familien helfen  neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu erproben, um sie dann zu übernehmen. Außerdem ist uns eine Kooperation mit den Familienhebammen der Stadt Schwerin wichtig. Wir vermitteln sie bei Bedarf an die Familien und stehen dann in einem engen Austausch. Bei Fragen steht das Team der ambulanten Hilfen zur Erziehung des Internationalen Bundes gerne unter der Telefonnummer  0385/2082421 zur Verfügung“, sagt Vera Mathes.

Foto: Rainer Brunst


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