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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Einkommen in Schwerin liegt 12,3 Prozent unter deutschem Durchschnitt

Mecklenburg-Vorpommern ist Schlusslicht in Deutschland

Laut der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit erhält der durchschnittliche Schweriner Vollzeitbeschäftigte ein monatliches Bruttoarbeitsentgelt von 2.370 Euro (Stand: Dez. 2010). Zwar liegt die Landeshauptstadt damit, verglichen mit anderen Kreisen und Kreisfreien Städten in Mecklenburg-Vorpommern, an der Spitze – das mittlere Einkommen im Land liegt bei 1.918 Euro. Die durchschnittlich gezahlten Bruttoarbeitsentgelte bezogen auf die ganze Bundesrepublik liegen allerdings bei 2.702 Euro. Fazit der Studie: Nirgens in Deutschland wird so wenig verdient, wie in Mecklenburg-Vorpommern. Das teilte der DGB Bezirk Nord am Montag mit.

Weitere Lohnunterschiede weist die Statistik (berücksichtigt wurden nur sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte außer Auszubildende) beim Vergleich der Geschlechter, der Staatsangehörigkeit und des Alters auf.

Auf Schwerin bezogen liegt das mittlere Einkommen der Frauen bei 2.439 €, das der Männer bei 2.321 € brutto. Hierbei unterscheiden sich die Zahlen im Vergleich zu fast allen anderen Regionen, da für gewöhnlich die männlichen Beschäftigten mehr verdienen (im Bundesdurchschnitt 21,1 % mehr, in MV durchschnittlich 6,2 % mehr).

Vollbeschäftigte Schweriner im Alter zwischen 50 und 65 beziehen ein durchschnittliches Bruttoarbeitsentgelt von 2.704 Euro, die 25- bis 50-jährigen hingegen nur 2.336 Euro. Ein deutliches Gefälle ist bezüglich der schulischen Qualifikation zu erkennen. 1.833 Euro bekommen in der Landeshauptstadt Beschäftigte ohne Berufsausbildung, 2.449 mit einer solchen und solche mit Fachhoch- oder Hochschulabschluss ganze 4.016 Euro.

Ausländer verdienen in Mecklenburg-Vorpommern mit 1.775 Euro rund 7,5 Prozent weniger als deutsche Staatsbürger.

Wie der DGB Bezirk Nord hervorhebt, zeigten sich folglich nicht nur bei Teilzeitarbeit große Verdienstabstände, sondern auch bei Vollzeitbeschäftigung. Die Angst vieler Beschäftigter, dass sie mit ihrer Rente im Alter nicht auskommen, sei nicht unbegründet.

pd


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