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„Es gibt keinen besseren Job“

Die Trainer des SSC Palmberg Schwerin sind mit ganzem Herzen in ihrem Sport engagiert. Beim SSC-Nachwuchs kann man in ihre Fußstapfen treten.

Das Trainerteam des SSC Palmberg Schwerin: Athletiktrainer Michael Döring, Cheftrainer Felix Koslowski, Scout Olaf Garbe sowie die Co-Trainer Manuel Hartmann und Pauls Sens, v.l.n.r. FOTO: © Ecki Raff

Eine einfache Konstellation ist es für ein Profi-Team sicher nicht, wenn sein gesamter Trainerstab auch für die Nationalmannschaft aktiv ist – wie beim Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin der Fall. SSC-Chefcoach Felix Koslowski ist Bundestrainer der deutschen Volleyballdamen, seine Co-Trainer Manuel Hartmann und Paul Sens unterstütz(t)en ihn hier zwischen Trainingslager, WM-Qualifikation und EM ebenso wie Athletikcoach Michael Döring und Scout Olaf Garbe. Der Doppeleinsatz auf höchster Ebene zeugt aber zweifelsohne von Qualität und Können. Und: von jeder Menge Leidenschaft für den Sport.

All das braucht es für den langen Weg zu einer solchen Position: „Ich bin eher zufällig zum Volleyball gekommen und habe nie als Profi gespielt“, erzählt Manuel Hartmann. „Um Trainer in der Bundesliga zu werden, musste ich mich deshalb von Stufe zu Stufe, über alle Altersgruppen, jeden einzelnen Leistungsschritt von Kreis-, Bezirks- und Regionalliga vorarbeiten.“ Jetzt sattelt er im Fernstudium noch den seltenen Diplomtrainer auf.

Die Motivation dafür stammt weniger aus der Verlockung von Erfolgen und Titeln: „Für jemanden, der Freude daran hat, anderen in ihrer Entwicklung zu helfen, in der Technik, im Spiel und in der Persönlichkeit, der gern mit jungen Leuten arbeitet, Spaß daran hat, sie auszubilden und zu erziehen, für den gibt es keinen besseren Job“, sagt der 30-Jährige.

Einsteigen kann man hierfür auch ohne tiefgehende Volleyballkenntnisse. „Bei Kindern kann man ganz viel machen, ohne selbst der beste Volleyballer sein zu müssen. Solange man offen ist, von anderen Trainern zu lernen, muss man da keine Angst haben“, so Hartmann. Beim SSC, der immer neue Übungsleiter und Trainer für den Nachwuchs sucht, kann man dafür jederzeit in den Gruppen hospitieren – einfach unter nachwuchs@schweriner-sc.de melden.

Viele Trainer finden ihre Erfüllung im Jugendbereich und bleiben immer bei der gleichen Altersgruppe, die sie universell in allen Aspekten betreuen. Will man im Profibereich arbeiten, sind dann Spezialisten gefragt – Taktiker, Techniker, Athletiktrainer. Es tun sich aber auch Möglichkeiten für Mentalcoaches auf, die ein Team psychologisch begleiten, für Computerexperten als Scout oder für Organisationstalente, die zum Teammanager werden und als solche Trainer von Aufgaben außerhalb des Sportlichen entlasten, die ihnen sonst auch obliegen können.
Für die meisten bleibt der Volleyballtrainer allerdings Hobby und Ehrenamt, die wenigsten verdienen damit ihr täglich Brot. „Die Cheftrainer der Erstligavereine können alle davon leben, die Co-Trainer die allermeisten“, schätzt Manuel Hartmann ein. „Bei einigen Zweiligisten gibt es Möglichkeiten, auch einige Jugendtrainerstellen. Manche Landestrainer der Verbände sind voll bezahlt, und die Bundesstützpunkttrainer.“

Kathrin Wittwer

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