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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

„Es gibt noch eine Menge zu sehen und zu erleben…“

Über Vergangenes und Kommendes beim Schweriner Kultur- und Gartensommer – Interview mit Martina Müller

Kaum zu glauben, die BUGA in Schwerin liegt schon acht Jahre zurück. Doch noch immer gibt es eine gewisse Nostalgie an diese Veranstaltung, weil seinerzeit auch alles stimmte: der Zuspruch der Besucher, das Wetter und vor allem die Begeisterung in der Stadt. Einige BUGA-Attraktionen konnten erhalten, andere mussten wieder aufgegeben werden. Geblieben sind jedoch mehr als „schöne Erinnerungen“, denn bereits 2010 knüpfte der Schweriner Kultur- und Gartensommer an die BUGA-Stimmung an. Natürlich in kleinem Maße. Klein, aber fein.

In diesem Jahr lockt nun Ausgabe Nummer acht des Schweriner Kultur- und Gartensommers in die Landeshauptstadt. Auf dem Programm: das Schweriner Schlossfest, der Töpfermarkt „Ton und Töne“, die Schweriner Schloßfestspiele, das Fahrradkonzert der Festspiele M-V, der GourmetGarten, das MeckProms-Eröffnungskonzert, das SommerMärchen, das Winzerfest oderdas Windros Folk-Festival.

Schlossfest (FOTO: Marko Michels)

„Es gibt noch eine Menge zu sehen und zu erleben…“

Martina Müller von der Stadtmarketing GmbH Schwerin im Gespräch über den bisherigen Schweriner Kultur- und Gartensommer und die Pläne für das kommende Jahr

Frage: Seit acht Jahren gibt es nun den Schweriner Kultur- und Gartensommer, der anfangs nur Gartensommer hieß. Wie beurteilen Sie die Entwicklung dieser sommerlichen Veranstaltungsreihe?

Martina Müller: Sehr gut. Die Zahl der beteiligten Institutionen ist über die Jahre stetig gewachsen. Neben dem Kulturbüro und uns als Stadtmarketing GmbH sind das Theater, das Staatliche Museum, die Festspiele MV, die Freilichtbühne und neu das Filmkunstfest MV mit dabei. Alle Partner organisieren eigenständig ihre Events und bewerben sich gegenseitig. Das Niveau der Veranstaltungen ist erstklassig und abwechslungsreich.

Frage: Wie war der bisherige Zuspruch zu den einzelnen Events 2017?

Martina Müller: Super. Alle bisherigen Veranstaltungen haben eine große Resonanz erfahren – angefangen mit dem FrühjahrsErwachen in der Innenstadt bis hin zum GourmetGarten. Das bestätigt uns auch die Anzahl der vielen Besucher, die wieder an den Veranstaltungen teilgenommen haben.

Frage: Bei welchen Angeboten war die Resonanz besonders groß?

Martina Müller: Das Schlossfest war sicherlich ein Wochenende mit besonderer Ausstrahlung. Die beteiligten Akteure Schlossverein, Landtag und Stadtmarketing haben in enger Abstimmung agiert und gemeinsam das Wahrzeichen – unser Schloss – einzigartig in Szene gesetzt. Der Zuspruch und die Besucherzahlen sprechen für sich. Besonders die Lichtershows „Son et Lumière“ am Freitag- und Samstagabend haben alle Gäste verzaubert. Dazu kamen Konzerte auf der Freilichtbühne und das beliebte Format „Schwerin singt“ in der Kulisse der Schlossfestspiele. Alles zusammen sorgte für einen wahren Besucheransturm an dem Wochenende.

Frage: Was erwartet uns noch bis Mitte September?

Martina Müller: Da gibt es noch eine Menge zu sehen und zu erleben. In der Galerie Alte und Neue Meister wird noch bis Mitte Oktober die Ausstellung „Die Menagerie der Medusa“ gezeigt. Beim 2. Schweriner Sommerfilmfest kann man vom 15. bis 19. August im Garten vom Schleswig-Holstein-Haus „Kino unterm Himmel“ erleben. Vom 25. bis 27. August findet dann unser mittelalterliches SommerMärchen statt und kurz darauf das Winzerfest. Den Abschluss bildet das WINDROS Festival vom 8. bis 10. September im Freilichtmuseum Mueß.

Letzte Frage: Wird es in Zukunft „Neuerungen“ bzw. neue Veranstaltungen geben?

Martina Müller: Wir sind mit unserem Veranstaltungsportfolio in Schwerin sehr gut aufgestellt. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt. Im Moment laufen bereits die Vorbereitungen und Terminabstimmungen für 2018. Wir wollen weiterhin auf eine hohe Qualität bei den Veranstaltungen achten. Insbesondere freuen wir uns, dass es im August 2018 wieder eine Schlossgartenlust mit dem Motto „Wie im Märchen“ geben wird.

 

Vielen Dank!
Die Fragen stellte Marko Michels


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