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Fast unsichtbarer Wintergast

Vortrag über die seltene Zwergschnepfe am 13. Oktober in der Naturschutzstation Schwerin

Zwergschnepfe  Foto: © Sven Baumung

Zwergschnepfe
Foto: © Sven Baumung

Schwerin – Zu einem Vortrag über die streng geschützte Zwergschnepfe lädt der NABU Mecklenburg-Vorpommern am 13. Oktober um 19 Uhr in die Naturschutzstation Schwerin ein. Der immer seltener werdende Vogel brütet normalerweise in den Mooren Nordosteuropas, gilt aber auch in Mecklenburg-Vorpommern als regelmäßiger Wintergast und Durchzügler, z. B. in der Wismarbucht. Um mehr über den nur knapp 18 Zentimeter großen und hierzulande meist nur vereinzelt vorkommenden Vogel zu erfahren, laufen seit über 35 Jahren wissenschaftliche Studien an Zwergschnepfen in Südwestsachsen. Jens Hering und Dieter Kronbach haben sich auf diese faszinierende, äußerst versteckt lebende und bisher kaum untersuchte Vogelart spezialisiert. In ihrem Vortrag werden sie Einblicke in das heimliche Leben dieses außergewöhnlichen Vogels geben und sowohl über ihre Erfahrungen bei der Beringung wie auch über Lebensraumzerstörung und Schutzmaßnahmen berichten.

Die Zwergschnepfe ist etwas kleiner als die eng verwandte Bekassine, im Vergleich fällt vor allem der deutlich kürzere Schnabel auf. „In unseren Rast- und Überwinterungsgebieten ist die Zwergschnepfe in ihrem Tageseinstand nahezu unsichtbar“, berichtet Jens Hering. „Sobald sie eine Störung im Rastgebiet wahrnimmt, verfällt sie in geduckter Haltung augenblicklich in einen Ruhezustand und vertraut auf ihre Tarnfärbung.“ So ist die Suche nach der sich drückenden Zwergschnepfe auch für Ornithologen fast aussichtslos. Nur Artspezialisten finden diesen Schnepfenvogel, ohne dass er in der oft dichten Vegetation auffliegt. „Entscheidend sind dabei frische Kotstellen, Fußspuren, Schnabeleinstiche und Mauserfedern, die sichere Zeichen für die Anwesenheit eines Vogels sind“, verrät der Experte.

Eintritt: 3,00 Euro; für NABU-Mitglieder 2,00 Euro. Infos und Anmeldung: Naturschutzstation Schwerin, Tel.: 0385/477 33 744, E-Mail: Naturschutzstation@NABU-MV.de


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