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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Fritz-Reuter-Bühne zeigt: „Frikadellen“

Erste Premiere der neuen Spielzeit am Dienstag, dem 19. Oktober, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

''Frikadellen'' - Schwank von Erich HagemeisterDer kräftige Schwank „Frikadellen“ gehört zu den auch heute noch beliebtesten Werken von Dr. Erich Hagemeister, der sich in seiner 25-jährigen Tätigkeit als Dramaturg am Mecklenburgischen Staatstheater besonders für die niederdeutsche Sparte verantwortlich fühlte. 1939 hier unter dem Titel „Nette Pasteten“ uraufgeführt, erlebte das Stück bis 1955 in Schwerin drei weitere Reprisen. Hagemeisters Schwank wurde nach der Bearbeitung von Günther Siegmund von Manfred Brümmer nun für die Fritz-Reuter-Bühne in eine neue Fassung mit Musik gebracht und wird von Hardy Rudolz, dem Publikum bisher als Hauptdarsteller in „Große Freiheit Nr. 7“ und „Das Feuerwerk“ bekannt, inszeniert. Die Handlung ist originell, witzig und turbulent. Premiere ist am Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Knut Fiete Degner und Susanne Peters im Bühnenstück ''Frikadellen''Der geizige Postobersekretär Karl Burmann hat Geburtstag. Am liebsten würde er auf Gäste ganz verzichten, aber wenn doch welche kommen sollten, müssen sie sich mit Frikadellen und Kartoffelsalat begnügen. Doch seine Schwester Ida lässt sich nicht abschrecken, auch der trink- und sangesfreudige Rentier Behrbohm kommt und obendrein auch noch der Priesterkandidat Ernst, arm wie eine Kirchenmaus und in Karls Tochter Lotte verliebt. Die jedoch wollte Karl just mit dem reichen Fischhändler Melk verloben. Aber noch bevor Einigkeit herrscht, ob es im Hause Burmann „Frikadelle“, „Boulette“ oder „Klops“ heißt, geraten alle in Todesangst. Die besagten Dinger scheinen nämlich eine Fleischvergiftung hervorzurufen, denn der Haushund Phylax, der eins davon bekommen hat, ist tot. Als nun das nahe Ende vermutet werden muss, kippt die Situation völlig um: Abführmittel, Beichte, Testament, der Schwur treuer Liebe bis in den Tod – jeder versucht, mit der Lage klarzukommen. Und alles wird schaurig-schön musikalisch illustriert durch Behrbohms improvisierten Chor. Aber die Geschichte endet natürlich nicht tragisch, sondern für die, die es verdienen, ausgesprochen glücklich.

Weitere Vorstellung: Sonntag, 24. Oktober 2010, 18 Uhr im E-Werk
Karten unter: 0385–5300 123 oder kasse@theater-schwerin.de
www.theater-schwerin.de

Fotos: Silke Winkler


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