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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Geriatrische Station in den HELIOS Kliniken nimmt Betrieb auf

Multidisziplinäres Behandlungsteam mit mehreren Medizinern einem Physiotherapeuten, einer Ergotherapeutin, einer Sozialarbeiterin sowie speziell geschulten Pflegekräften

Am 4. Oktober nahm die geriatrische Station im Haus 9 des Haupthauses der HELIOS Kliniken Schwerin ihren Betrieb auf. Die HELIOS Kliniken Schwerin reagieren damit auf die demografische Entwicklung, die sich in besonderer Weise auch in der stationären Patientenversorgung widerspiegelt. Denn die Zahl an älteren, mehrfach erkrankten Menschen, die stationär versorgt werden müssen, hat in der Vergangenheit stark zugenommen und wächst weiter kontinuierlich.

Die geriatrische Station G8 umfasst 21 Betten, in denen ein multidisziplinäres Team ältere, oft mehrfach erkrankte Patienten, die darüber hinaus an typischen altersbedingten Fähigkeitsstörungen leiden, behandelt. Zu diesen Fähigkeitsstörungen gehören zum Beispiel eine eingeschränkte Mobilität, Gleichgewichtsstörungen, Kontinenzprobleme oder kognitive Einschränkungen.

„Ziel der Behandlung ist es, die Patienten durch spezielle frührehabilitative Maßnahmen dahin zu bringen, dass sie in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können“, sagt Dr. Hauke Iven, Facharzt für Neurologie mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie. „Neben speziellen ergo- und physiotherapeutischen Maßnahmen gehört vor allem auch ein spezielles, aktivierendes Pflegekonzept dazu.“

Zum multidisziplinären Behandlungsteam, das die geriatrischen Patienten betreut, zählen deshalb neben den Medizinern um Dr. Hauke Iven ein Physiotherapeut, eine Ergotherapeutin, eine Sozialarbeiterin sowie speziell geschulte Pflegekräfte. Eingebettet ist die Geriatrie in die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie/Diabetolgie und Rheumatologie unter chefärztlicher Leitung von Priv.-Doz. Dr. Stefan Zimny. Auch die Räume der geriatrischen Station wurden dem speziellen therapeutischen Konzept baulich angepasst. So verfügt die Station über einen großzügig angelegten, kombinierten Aufenthalts- und Essbereich sowie über jeweils einen neu eingerichteten Gruppentherapie-, Ergotherapie- und Physiotherapieraum.

„Wir freuen uns, dass wir ganz im Sinne der betroffenen Patienten eine sehr gute räumliche, aber auch personelle Lösung gefunden haben“, sagt Klinikgeschäftsführer Enrico Jensch zur feierlichen Eröffnung der Station. „Wir sind uns sicher, dass das Modell noch viel Potenzial für die Zukunft birgt.“

GrCz


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