Skip to main content

Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Grafitti-Aktionstag erlebt Neuauflage

Schüler werden auch illegale Schmierereien beseitigen

Der Aktionstag Grafitti erlebt am kommenden Montag, dem 20. September am Sonderpädagogischen Förderzentrum eine Neuauflage: In der Zeit von 8 bis 12 Uhr werden sich Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen der Schule am Fernsehturm und der Comeniusschule mit verschiedenen Aspekten des Themas Graffiti beschäftigen. Dazu werden Schülergruppen mit den Partnern der Aktion an verschiedenen Orten der Stadt unterwegs sein. So wird das Jugendhaus Deja Vu mit den Schülern der 5. Klassen an einer Kreativstrecke tätig werden. Die Bundespolizei informiert Schüler der 7. Klassen über Schäden an Bahnhöfen und Zügen, der Schweriner Nahverkehr über die Beschädigung von Straßenbahnen, Bussen und Wartehäuschen. Beim Zentralen Gebäudemanagement der Landeshauptstadt, das städtische Schulen, Kitas, Sportanlagen und andere Gebäude verwaltet, geht es um Graffitis an Haus- und Flurwänden. Ganz bewusst setzt der Aktionstag schon bei Fünftklässlern an: „In diesem Alter haben Kinder ein starkes Gerechtigkeitsgefühl. Sie können emotional gut nachvollziehen, dass es schmerzt, wenn die eigenen Sachen von anderen mutwillig zerstört oder verunstaltet werden“, meint die Präventionsbeamtin der Schweriner Polizei Heidi Schwarz.

Der Aktionstag ist Teil einer vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung geförderten Kampagne, mit der die Landeshauptstadt, die Polizeiinspektion Schwerin und der Stadtjugendring die Zahl illegaler Schmierereien in Schwerin deutlich verringern wollen.

„Wir wollen ein Klima der Aufmerksamkeit schaffen, in dem mutwillige Verschmutzungen und Vandalismus nicht toleriert werden“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Gleichzeitig gehe es darum, die Schülerinnen und Schüler mit dem Aktionstag zu motivieren, ihre Umgebung sauber zu halten. So werden einige Schülergruppen am 20. September auch illegale Grafittis an einer Turnhalle beseitigen und in den Stadtteilen Zippendorf, Mueß, Lankow und Großer Dreesch eine Bürgerumfrage zum Thema Vandalismus und Grafitti durchführen. „Durch illegales Sprayen wird man zum Straftäter, weil man sich der Sachbeschädigung schuldig macht – die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen sind vielen Jugendlichen gar nicht klar“, betont der Chef der Schweriner Polizeiinspektion Wilfried Kapischke. Darüber aufzuklären, ist ebenfalls Inhalt des Aktionstages: „Tatortarbeit“ steht ebenso auf dem Programm wie eine Gesprächsrunde beim Jugendstaatsanwalt.Schüler werden auch illegale Schmierereien beseitigen

Der Aktionstag Grafitti erlebt am kommenden Montag, dem 20. September am Sonderpädagogischen Förderzentrum eine Neuauflage: In der Zeit von 8 bis 12 Uhr werden sich Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen der Schule am Fernsehturm und der Comeniusschule mit verschiedenen Aspekten des Themas Graffiti beschäftigen. Dazu werden Schülergruppen mit den Partnern der Aktion an verschiedenen Orten der Stadt unterwegs sein. So wird das Jugendhaus Deja Vu mit den Schülern der 5. Klassen an einer Kreativstrecke tätig werden. Die Bundespolizei informiert Schüler der 7. Klassen über Schäden an Bahnhöfen und Zügen, der Schweriner Nahverkehr über die Beschädigung von Straßenbahnen, Bussen und Wartehäuschen. Beim Zentralen Gebäudemanagement der Landeshauptstadt, das städtische Schulen, Kitas, Sportanlagen und andere Gebäude verwaltet, geht es um  Graffitis an Haus- und Flurwänden. Ganz bewusst setzt der Aktionstag schon bei Fünftklässlern an: „In diesem Alter haben Kinder ein starkes Gerechtigkeitsgefühl. Sie können emotional gut nachvollziehen, dass es schmerzt, wenn die eigenen Sachen von anderen mutwillig zerstört oder verunstaltet werden“, meint die Präventionsbeamtin der Schweriner Polizei Heidi Schwarz.

Der Aktionstag ist Teil einer vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung geförderten Kampagne, mit der die Landeshauptstadt, die Polizeiinspektion Schwerin und der Stadtjugendring die Zahl illegaler Schmierereien in Schwerin deutlich verringern wollen. „Wir wollen ein Klima der Aufmerksamkeit schaffen, in dem mutwillige Verschmutzungen und Vandalismus nicht toleriert werden“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Gleichzeitig gehe es darum, die Schülerinnen und Schüler mit dem Aktionstag zu motivieren, ihre Umgebung sauber zu halten. So werden einige Schülergruppen  am 20. September auch illegale Grafittis an einer Turnhalle beseitigen und in den Stadtteilen Zippendorf, Mueß, Lankow und Großer Dreesch eine Bürgerumfrage zum Thema  Vandalismus und Grafitti durchführen. „Durch illegales Sprayen wird man zum Straftäter, weil man sich der Sachbeschädigung schuldig macht – die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen sind vielen Jugendlichen gar nicht klar“, betont der Chef der Schweriner Polizeiinspektion Wilfried Kapischke. Darüber aufzuklären, ist ebenfalls Inhalt des Aktionstages: „Tatortarbeit“ steht ebenso auf dem Programm wie eine Gesprächsrunde beim Jugendstaatsanwalt.


Ähnliche Beiträge

UB-Fraktion begrüßt B-Plan-Vorhaben „Warnitzer Feld“

Städtische Infrastruktur muss mit Einwohnerentwicklung Schritt halten Die Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER unterstützt die Pläne für den Bebauungsplan Nr. 118 „Warnitzer Feld“. Trotz Bedenken gegen die anhaltendenden Flächenversiegelungen in der Stadt hat die Fraktion dem Aufstellungsbeschluss in der letzten Sitzung des Hauptausschusses vor der Sommerpause zugestimmt. Die Nachfrage nach Bauland in der Landeshauptstadt sei anhaltend hoch. […]

Polizei weckte betrunkenen Autofahrer in Wittenförden

In Wittenförden hat die Polizei am frühen Donnerstagabend einen betrunkenen Autofahrer am Steuer seines Wagens wecken müssen. Der Autofahrer hatte an einem Straßenrand angehalten und war dort eingeschlafen. Die durch eine Zeugin informierte Polizei klopfte dann an die Seitenscheibe des Autos und weckte den sichtlich betrunkenen 61-jährigen Fahrer, der aufgrund seines Zustandes nicht mehr in […]

Betrunkener Radfahrer greift Polizeibeamte an

Am 27.03.2020 gegen 18:30 Uhr wurde der Schweriner Polizei ein Radfahrer in der Körnerstraße gemeldet, welcher offensichtlich nicht in der Lage war, sein Rad sicher zu führen. Der 44-Jährige Deutsche stürzte mit dem Rad und entfernte sich anschließend fußläufig mit seinem Fahrrad. In der Folge schob der 44-Jährige sein Fahrrad mutwillig in zwei parkende PKW, […]