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„Grenzenlos fair play“

Um Sieg und Platz beim Multi-Kulti-Fußballturnier

 

Die Mannschaften freuten sich über das gelungene Turnier (Foto: Veranstalter)

Die Mannschaften freuten sich über das gelungene Turnier (Foto: Veranstalter)

Neu Zippendorf – Zehn Mannschaften beteiligten sich am vergangenen Sonnabend in der Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule an einem multikulturellen Fußballturnier „Grenzenlos fair play“, das vom Turn- und Sportverein Makkabi e.V. und Grone-Bildungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH Standort Schwerin sowie dem Landessportbund M/V „Integration durch Sport“ initiiert worden war. „Die Resonanz auf die Einladung zu diesem Turnier überstieg alle unsere Erwartungen. So viele Mannschaften wie dieses Mal hatten wir noch nie“, sagt Semen Borodjanski, Vorsitzender des Vereins Makkabi e.V. „In unseren Orientierungskursen Deutsch haben wir zahlreiche Flüchtlinge und wir wollten mit einem Fußballturnier ihnen die lange fehlende Möglichkeit zu einer sportlichen Betätigung geben gemeinsam mit Einheimischen und anderen Menschen mit Migrationshintergrund“, sagt Vera Mathes Koordinatorin für Zuwanderer vom Bildungsträger Grone Schwerin. Von dort kamen alleine drei Mannschaften.

Weitere Teilnehmer waren eine Mannschaft aus dem Stadthaus, aus dem Landkreis Ludwigslust Parchim, eine vom Internationalen Bund, von Makkabi, ESP, und zwei von Fußball ohne Grenzen. Sodann begann das Turnier, das von Semen Borodjanski, Vorsitzender des Vereins Makkabi e.V. organisiert und geleitet wurde. In der Sporthalle waren neben den Akteuren auch zahlreiche Zuschauer versammelt, insgesamt war es weit über 100 Fußballer und Gäste. Nach einer Aufwärmphase für alle Fußballer begann der Wettkampf. Sein Prinzip bestand darin, dass die Mannschaften mit maximal fünf Spielern und zwei Auswechselspieler aufgestellt worden waren. Gespielt wurde dann jeweils zehn Minuten und wie bei der Fußballweltmeisterschaft gingen die Mannschaften in die einzelnen Finalrunden.

Frank Sembritzki moderierte in bewährter Weise das Turnier, zu dem die Spiele ausgelost worden waren. Für alle teilnehmenden Mannschaften bedeutete das ein sehr konzentriertes Spiel, in dem in relativ kurzer Zeit Tore zu schießen waren, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Der Moderator stellte gute Tore und hervorragende Abwehr fest, mahnte aber auch die Spieler, Emotionen zurückzufahren. Am Ende hatte Semen Borodjanski die Punkte der einzelnen Mannschaften addiert und zusammen mit Dimitri Avramenko, dem Integrationsbeauftragten wurden die Sieger geehrt.

Den ersten Platz erreichte die Mannschaft Stadthaus. Sie konnte sich über den Pokal, Medaillen und einen Fußball freuen. Überraschend den zweiten Platz errang die Mannschaft aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim. Den dritten Platz belegte die Mannschaft „ESP“. Dimitri Avramenko, Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt Schwerin hatte in der Mannschaft Makkabi mitgespielt und auch als Schiedsrichter mitgewirkt. „ Ich freue mich über die große Resonanz und danke dem Verein Makkabi e.V. für die tolle Ausrichtung des Turniers. Es waren ganz tolle Mannschaften. Wir werden demnächst ein weiteres Turnier durchführen.“, sagte er. Semen Borodjanski zeigte sich sehr erfreut über die Resonanz. Bei uns ist jeder willkommen, egal welche Herkunft oder Hautfarbe er hat“ sagt Semen Borodjanski. Er dankte allen, die zum Gelingen des Turniers beitrugen: Dem Landessportbund M/V mit dem Programm Integration durch Sport, der Landeshauptstadt Schwerin und der Astrid-Lindgren Schule, dem Jobcenter Schwerin und dem Stadtteilbüro Neu Zippendorf. Vera Mathes von Grone freute sich über den Achtungserfolg ihrer drei Mannschaften: Grone I sechster Platz, Grone III achter Platz und Grone II neunter Platz. „Das ist sehr hoch zu bewerten, da die Flüchtlinge lange keinen Fußball spielen konnten und noch keine Möglichkeit zum Training hatten.“


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