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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Grüne begrüßen Entscheidung der Stadtverwaltung

Fiedler: Elektromobilität statt Wasserspielen

Die Schweriner GRÜNEN haben die Entscheidung der Stadtverwaltung begrüßt, am Marienplatz statt teuerer Poller eine Blitzeranlage aufzustellen: „Wir freuen uns, dass die Stadt sich unseren Argumenten gegenüber aufgeschlossen gezeigt hat und nun auf eine teure Polleranlage zur Verkehrsregulierung verzichten will“, sagt Frank Fiedler, Schweriner Kreisvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Eine Blitzeranlage  ist billiger und zugleich wesentlich besser geeignet, Autos und Motorräder vom unbefugten Befahren des Marienplatzes abzuhalten. Zudem ist es uns wichtig, dass auch der ÖPNV aus dem Umland den zentralen Einkaufs- und Verkehrsknoten Marienplatz nutzen kann.“

Jetzt gehörten auch andere mehrkostenlastige Details am Marienplatz auf den Prüfstand: „Nachdem die Sparkasse sich – anders als ursprünglich geplant – nicht mehr an den Kosten für ein Wasserspiel auf dem Marienplatz beteiligt, muss gefragt werden, ob unsere hochverschuldete Stadt sich eine Investition von mehr als 20.000 Euro für ein auf Wasser tanzendes Petermännchen leisten darf“, mahnt Fiedler an. Eine solch hohe  Ausgabensumme sei angesichts des mehr als zweifelhaften Mehrwertes für die Einwohner und Gäste der Stadt nicht zu rechtfertigen. Zudem würden hohe Folgekosten für den Betrieb des Brunnens das ohnehin leere Stadtsäckel belasten.

„Wenn investiert wird, muss ein klarer Nutzen für die Menschen vor Ort erkennbar sein“, fordert Fiedler. „Wir GRÜNE sprechen uns im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung dafür aus, statt eines Springbrunnens Ladestationen für Elektrofahrräder am Marienplatz zu errichten.“ Die notwendige Elektro-Infrastruktur sei für über 10.000 EUR bereits geschaffen worden und der Service sei attraktiv – zum Beispiel für Fahrradtouristen, die Schwerin besuchten. Zudem bringe ein solcher Schritt Schwerin dem im Leitbild definierten Ziel näher, die Mobilität in der Landeshauptstadt umweltverträglich zu gestalten.

Quelle: B’90/Die Grünen


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