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Grundsteinlegung für Umbau am Goethe-Gymnasium in Schwerin

Glawe: Lernbedingungen werden deutlich verbessert

Das Goethe-Gymnasium in Schwerin soll umfangreich saniert werden. Am Dienstag fand dazu die Grundsteinlegung statt. „Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit das Goethe-Gymnasium. Bisher musste der Unterricht in mehreren, auf dem gesamten Grundstück verteilten Gebäuden stattfinden, die nicht mehr den heutigen Anforderungen an Lehren und Lernen entsprechen. Nach Beendigung der Baumaßnahmen entsteht hier ein moderner Schulstandort mit einem abwechslungsreichen Angebot“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Die Schweriner Schule verbindet ein Musik- und ein Allgemeinbildendes Gymnasium unter einem Dach. Da die bisherigen räumlichen Kapazitäten nicht mehr ausreichen, sind neben einem Erweiterungsbau zusätzlich Umbaumaßnahmen vorgesehen. Der geplante Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 6.580 Quadratmetern soll neben Klassen- und Gruppenräumen auch einen Ganztagesschulbereich mit Bibliothek, einen Klausurraum, einen zentralen Verwaltungsbereich, eine Cafeteria sowie einen Informatik- und Kunstbereich erhalten. Das neue Gebäude bietet Platz für etwa 35 Klassen-, Vorbereitungs- und Gruppenräume. Für die Bläsergruppen, das Tanztheater, den Chor und die Instrumentalausbildung des Musikgymnasiums werden zusätzlich Probenräume geschaffen. Das Foyer des Neubaus soll als Verbindungsglied zum derzeitigen Hauptgebäude dienen.

Bestandgebäude und Außenanlagen werden ebenso saniert. Das Ende der Baumaßnahmen ist für Sommer 2016 vorgesehen. „Mir sind Investitionen in Bildungsstandorte wie Schulen und Kitas ein wichtiges Anliegen. Denn erfolgreiches Lernen benötigt ein entsprechendes Umfeld. Wir brauchen gut ausgebildete junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, die hier ihre Ausbildung oder ihr Studium starten, um die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes weiter voranzutreiben“, hob Glawe hervor.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Städtebauförderung in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionen für die Maßnahme betragen knapp zwölf Millionen Euro. Mit Unterstützung der Städtebauförderung wurden in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin neben diversen privaten Modernisierungsmaßnahmen unter anderem die Neugestaltung des Platzes der Freiheit, der Umbau und die Sanierung des Alten Fridericianums sowie der erste Abschnitt der Schelfstraßen-Erneuerung realisiert.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus


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