Grundwasser-Untersuchungen in Schwerin

Arsen-Belastung in der Jahnstraße festgestellt

Nach Feststellung einer Arsen-Belastung in einer Grundwassermessstelle im Hinterhof der Jahnstraße 11/13 gibt die Landeshauptstadt nun Folgeuntersuchungen an mehreren Messstellen in Auftrag. Anschließend soll über weitere Maßnahmen entschieden werden, um gegebenenfalls die Ausdehnung und die Ursache der Verunreinigung zu ermitteln. Die Probe wird voraussichtlich Ende der Woche genommen werden. Wie es von seiten der Stadtverwaltung hieß, werden die Analysenergebnisse und deren Auswertung frühestens Mitte Juni vorliegen.

„Die Arsen-Belastung war im Februar durch die Beprobung einer erst Ende Januar errichteten neuen Grundwassermessstelle festgestellt worden. Diese neue Messstelle dient zur behördlichen Überwachung der Abstromfahne des ehemaligen Galvanikgeländes. Es handelt sich um die bisher einzige so hoch belastete Messstelle im Sanierungsgebiet der Galvanik. Alle anderen bisher gemessenen Werte zwischen 1992 und 2015 waren unauffällig oder nur vereinzelt leicht erhöht“, so Pressesprecherin Michaela Christen.

Woher das Arsen stammt, ist unklar. Gefahren für das Trinkwasser und die Gesundheit bestünden jedenfalls nicht. Anwohner sollten jedoch vermeiden, dass das Grundwasser bewusst oder unbewusst freigelegt oder genutzt wird.


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