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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

„Hier stehe ich“. 450 Jahre Schlosskirche

Ausstellung vom 21. Februar bis 20. Mai 2013 im im Staatlichen Museum Schwerin

Es ist endlich soweit! – Zu Pfingsten öffnet die Schlosskirche nach der großen Renovierung wieder ihre Pforten. Zum Auftakt wird das Staatliche Museum Schwerin mit einer Ausstellung unter dem Titel: „HIER STEHE ICH – 450 Jahre Schlosskirche Schwerin“ das Jubiläumsjahr beginnen.

HIER STEHE ICH macht zwei Aspekte der Ausstellung deutlich: Die Schlosskirche hat einen besonderen Platz in Schwerin und als erste protestantische Kirche Mecklenburgs ist es ein „begreifbares“ Zeugnis biblischer Botschaft. 450 Jahre steht die Schlosskirche als Gotteshaus und Baudenkmal in Schwerin. Sie ist Wahrzeichen und Gedächtnis und verweist daher auf die Geschichte des Landes und der Kirche seit der Reformation. Ihre architektonische Präsenz und ihr Bildprogramm symbolisieren die übergeordnete Idee und den zentralen Begriff der lutherischen Kirche, das Wort. Die Ausstellung zeigt, dass dies seit dem Bau der Schlosskirche bis in die aktuelle Kunst ein Thema ist.

In der Ausstellung stellen daher aktuelle Künstler in ihren Positionen die Frage: Welche Bedeutung hat das ‚Wort’ in unserer heutigen Zeit. Sie beziehen sich dabei auch auf die Bibel und tragen so die Aussagen der Renaissance-Künstler und der Künstler des 19. Jh., die in der Schlosskirche wirkten, weiter.

Der Ort der Ausstellung wurde mit Bedacht gewählt, denn die Verbindung von Kunst und Religion spiegelt sich im Museum auf vielfältige Weise wider. In der Galerie der Alten und Neuen Meister begegnen sich Kunstwerke wie der frühere Renaissance-Altar der Kirche und Werke aktueller Künstler wie Günther Uecker, robotlab, Ottmar Hörl, Moritz Götze, Robert Filliou, Thom Barth.
Weitere eindrucksvolle Leihgaben erzählen aus der Geschichte der Kirche: die Oblatendose der Renaissancezeit, Entwürfe zu den Glasfenstern und Faksimiles von Briefen Martin Luthers wie auch des Tagebuchs Tilemann Stellas von 1560 zur Schlosskapelle in Torgau.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und ist eine Kooperation von der Schlosskirchengemeinde Schwerin, dem Staatlichen Museum Schwerin, der Stiftung Mecklenburg und der Propstei Wismar.


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