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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Hoffen auf eine erfolgreiche Meisterschaft 2015

Im Gespräch mit SSC-Volleyballspielerin Saskia Hippe


Das Jahr 2014 ist auf der Zielgeraden. Nachdem die bisherigen elf Monate bereits kleinen wie großen Sport auf höchstem Niveau boten, stehen noch ein paar Highlights an. So z.B. die Handball-EM der Frauen in Kroatien/Ungarn, die WM im Frauen-Boxsport in Jeju sowie die Weltcup-Wettbewerbe im Wintersport.

Auch die Schweriner Volleyballerinnen haben nach einer suboptimalen Saison 2013/14 wieder Großes vor… Wie das Volleyball-Geschehen der laufenden Saison zu beurteilen ist, erklärte Bundesligaspielerin Saskia Hippe im Gespräch mit Marko Michels.

„Gutes Klima in der Truppe…“

Saskia Hippe (Foto: M. Michels)Marko Michels: Saskia, Sie sind nach Ihrem Kreuzbandriss im Herbst 2013 wieder voll da – ähnlich wie das gesamte Team des Schweriner SC… Der Auftakt in die neue Saison, ob in der ersten Bundesliga, im DVV-Pokal oder im Challenge-Cup, war äußerst erfolgreich. Was zeichnet aus Ihrer Sicht das SSC-Team 2014/15 aus?

Saskia Hippe: Wir sind vierzehn sehr starke Spielerinnen. Jede kann dabei für jede spielen, das heißt, wir haben beste Wechselmöglichkeiten. Zudem verstehen wir uns untereinander sehr gut. Es herrscht ein sehr, sehr gutes Klima in der Truppe.

MM: Sie selbst mussten sich nach Ihrem Kreuzbandriss 2013 wieder in das Team kämpfen. Gab es nach der schweren Verletzung, im Mühsal der Reha mitunter „dunkle Gedanken“? Oder sagten Sie sich stets: „Ich beiße mich durch!“?

SH: Nein, „dunkle Gedanken“ hatte ich nie. Zwar waren die ersten Tage nach der Verletzung sehr schwierig für mich, aber der Volleyballsport ist meine große Leidenschaft. Zum Volleyball wollte ich unbedingt wieder zurück. Da hatte ich dann nie Motivationsprobleme – im Gegenteil.

MM: Die Frauen-WM in Italien fand leider ohne Sie statt und leider lief es für die deutsche Mannschaft dort nicht wie erhofft. Die US-Girls wurden neue Weltmeisterinnen… Wie beurteilen Sie das internationale Kräfteverhältnis zwei Jahre vor Olympia 2016? – Und: „Ein Wort“ zum deutschen Herren-Volleyball-Team 2014!

SH: Ja, die Amerikanerinnen präsentierten sich in einer super Form, aber auch sie sind nicht unschlagbar. Das deutsche Team kann aber dennoch optimistisch auf die kommenden Herausforderungen blicken, denn in Deutschland gab und gibt es nach wie vor herausragende Spielerinnen auf allen Positionen. Das deutsche Frauen-Volleyball-Team hat ein großes Potenzial und muß bzw. wird es mit Blickrichtung 2016 sicher noch besser nutzen.

Tja – und was die deutschen Herren bei ihren WM mit Bronze leisteten, verdient allergrößten Respekt! Die WM-Kulisse in Polen war fantastisch und das Team zeigte großartiges Können und großartigen Kampfgeist. Mit einer solchen starken Vorstellung hatten wohl die wenigsten gerechnet…

MM: Was waren für Sie die sportlichen Highlights des Jahres? Welche Sportlerin, welcher Sportler beeindruckte Sie 2014 ganz besonders?

SH: Der Weltmeistertitel für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft war für mich der sportliche Höhepunkt des Jahres. Klasse, wie sich das Team in Brasilien präsentierte. Imponiert hat mir dabei Torwart Manuel Neuer mit seinen glanzvollen Paraden.

MM: Zwischen Weihnachten und Neujahr: Wie sieht da das Leben einer erfolgreichen Volleyballerin aus? Gibt es auch knusprigen Entenbraten oder – ganz asketisch – nur knackigen Blattsalat?

SH: Also der „Völlerei“ kann ich mich nicht hingeben. Es steht ja noch ein wichtiges Spiel zum Jahresende an: Am 30. Dezember steigt ja das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den Dresdner SC in der Arena… Mehr als ein Salatblatt werde ich aber dennoch zu Weihnachten essen.

MM: Welche sportlichen Ziele haben Sie ganz persönlich für 2015?

SH: Da wir leider das große Ziel „DVV-Pokalfinale 2015 in Halle/Westfalen“ verpassten, gibt es nun zwei riesen-große Ziele: deutscher Meister zu werden und im Challenge Cup so weit wie möglich zu kommen!
Jetzt – aktuell – gilt es, die Pokal-Viertelfinal-Niederlage gegen Stuttgart schnell abzuhaken, um in der Bundesliga wieder anzugreifen.

MM: Vielen Dank und viel Erfolg


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