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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

IHK begrüßt digitale Bundesoffensive für Schulen

Peter Todt: Investition in die digitale Ausstattung der Schulen ist richtig

Industrie 4.0 und Bildung 4.0 sind keine Schlagworte, sondern wichtige Arbeitsschwerpunkte, um auf internationalen Märkten mithalten zu können. Dabei geht es nicht nur um die Vernetzung der industriellen Produktion mit modernen Informations- und Kommunikationstechniken, sondern vor allem auch um die Umstellung von Prozessen und deren Bewältigung.

Peter Todt, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung betont: „Darauf müssen die Mitarbeiter vorbereitet werden. Dieser Prozess beginnt bereits in den Schulen und während der Berufsausbildung. Die flächendeckende Versorgung mit einem leistungsfähigen Breitbandangebot ist daher für Unternehmen und deren zukünftig Fachkräfte genauso lebenswichtig im täglichen Wettbewerb wie die Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit modernster Technik“.

Der sichere Umgang der Schüler mit modernen Medien, einschließlich Suchen, Finden und Verarbeiten von Informationen und somit die Weiterentwicklung pädagogischer und didaktischer Ansätze und Werkzeuge erleichtern den Start in eine duale Berufsausbildung.

„Der Ansatz von Bundesbildungsministerin Wanka, in den kommenden 5 Jahren erhebliche Gelder in die digitale Ausstattung der Schulen zu investieren, ist richtig und wird von der IHK zu Schwerin ausdrücklich unterstützt. Natürlich muss die Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer vorangehen. Die Umstellung der Unterrichtsgestaltung und die Einbeziehung neuer Medien bedingt Offenheit und mutige Ansätze. Auch die Anbieter von Schulbüchern haben neue digitale Herausforderungen zu bewältigen. Optimal wäre die Kombination der Ausstattung der Schulen mit den neuen Medien und die Anpassung der Schulbücher in digitaler und vor allem interaktiver Form“ so Todt weiter.

Die IHK zu Schwerin stellt sich seit Jahren den neuen Anforderungen. Viele Prüfungsverfahren werden bereits PC-gestützt absolviert. Dazu wurden im ersten Schritt PC-Kabinette genutzt, im zweiten Schritt eine mobile Ausstattung mit Notebook und WLAN-Anbindung und seit Anfang Oktober sind Tablets im Einsatz. Das ist nicht nur eine Erleichterung für die Prüfungsteilnehmer, sie spart Zeit und leistet einen Beitrag zum rechtssicheren Prüfen.

 

Quelle: IHK zu Schwerin


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