IHK: beste Absolventen und „TOP-Ausbildungsbetriebe“ gewürdigt

Hans Thon: „Es ist möglich Spitzenleistungen in der Berufsausbildung zu erreichen.“

Heike Polzin, Finanzministerin Mecklenburg-Vorpommern, und Hans Thon, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, überreichten am 16.03.2015 im Rahmen einer Feierstunde an die besten Absolventen der Berufsausbildung die Zeugnisse der IHK-Winterprüfungen.

Gegenwärtig finden entscheidende Veränderungen auf dem Arbeitskräftemarkt statt. In einigen Branchen gibt es bereits jetzt einen erhöhten Bedarf an Fachkräften, der kaum noch gedeckt werden kann. Die Leistungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. Hans Thon dazu: „Wir wissen, die Zeit, da über den Bedarf hinaus ausgebildet wurde, ist lange vorbei. Es geht für jedes Unternehmen um den eigenen Nachwuchs. Schon deshalb hat es ein unmittelbares Interesse daran, dass die Ausbildung erfolgreich und mit einer hohen Qualität läuft. Die Ausbildung ist dabei kein Selbstlauf, sondern bedarf vieler Anstrengungen. Der heutige Tag zeigt, dass es möglich ist Spitzenleistungen in der Berufsausbildung zu erreichen“.

Thon bedankte sich bei den Absolventen für die Leistungen und forderte sie auf für Westmecklenburg zu werben: „Seien Sie stolz auf Ihre Ausbildungsunternehmen und zeigen Sie das bitte auch. Ihre Werbung für den IHK-Ausbildungsstandort Westmecklenburg ist wichtig und wird sicher von unseren Jugendlichen gehört“.

Ehrung TOP-Ausbildungsbetrieb

Bereits zum 5. Mail hatte die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin den Wettbewerb „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ausgeschrieben. Damit sollen Akzente für die Ausbildung gesetzt und gleichzeitig das Ansehen der dualen Berufsausbildung in der Öffentlichkeit gestärkt werden. Zudem sollen mit diesem Wettbewerb Qualität, Attraktivität und Transparenz in der Berufsausbildung befördert werden. Insgesamt 41 Ausbildungsunternehmen aus dem IHK-Bezirk wurden in diesem Jahr für ihre Ausbildungsleistungen ausgezeichnet.

„Die Berufsausbildung ist ein permanenter Prozess. Jugendliche, mit denen Ausbildungsverträge abschlossen werden, ändern sich. Die Anforderungen in den einzelnen Ausbildungsberufen entwickeln sich und die Ansprüche in den Unternehmen wachsen. All das soll im Wettbewerb „TOP-Ausbildungsbetrieb“ seine Widerspiegelung finden. Aus diesem Grund gibt es nicht „den einen Top-Ausbildungsbetrieb“! Deshalb wird der Titel auch nicht dauerhaft vergeben. Denn die ständige Entwicklung der Qualität der Berufsausbildung in den IHK-Unternehmen Westmecklenburgs ist die beste Werbung um junge Schulabgänger in der Region zu halten.“, so IHK-Präsident Thon abschließend.

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