IHK über Kommunale Haushaltskonsolidierung

Die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin erinnert, angesichts der jüngsten Steuerschätzungen, Land und Kommunen an ihre Verpflichtung gegenüber den Unternehmen des Landes.

„ Bei allem Verständnis für die prekäre Haushaltssituation einiger kreisfreier Städte, darf die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte jedoch nicht auf dem Rücken einer sich der Krise ausgesetzt sehenden Unternehmerschaft ausgetragen werden,“ sagte der amtierende Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, Ulrich Unger. „Es darf zudem nicht dazu kommen, dass Investoren durch immer höhere Gewerbesteuerhebesätze sowie Grundsteuerhebesätze in größeren Städten abgeschreckt werden. Hier ist die Solidarität auch der Randgemeinden der Oberzentren gefragt, denn es geht um den wirtschaftlichen Erfolg ganzer Regionen!“

Die IHK zu Schwerin ermutigt indes die Landesregierung an ihrem Kurs der Haushaltskonsolidierung des Landes festzuhalten und ohne eine Neuverschuldung auszukommen.

„Da bekanntermaßen die Schulden von heute die Steuern von morgen sind, gilt es nun mit Augenmaß den Boden für folgende Generationen zu bereiten“, so Unger weiter. „Die Landesregierung bleibt natürlich aufgerufen, weitere Einsparpotentiale aufzudecken, ohne dabei jedoch insbesondere wirtschaftsfördernde Investitionen zu vernachlässigen.“


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