Im Blick: Das „Windros-Festval“ in Schwerin-Mueß

Nachgefragt bei Gesine Kröhnert


Am kommenden Wochenende (4. bis 6. September) veranstaltet das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß wieder das „Windros-Festival“. Dieses Jahr steht der „Klang des Atems“ im Zentrum des Programmes – was um einiges interessanter sein dürfte, als „Atemlos durch die Nacht“ zu laufen.

Drei Fragen an Gesine Kröhnert, Leiterin des Freilichtmuseums

„Es wird spannend und stimmungsvoll…“

Frau Kröhnert, das „Windros-Festival“ ruft wieder. Was dürfen die Zuschauer erwarten?

 Vivien Zeller (m.) spielt mit Freunden zum Tanz auf. (Foto: Volker Janke)Gesine Kröhnert: Es wird auch in diesem Jahr wieder sehr abwechslungsreich. Es sind mehr als 30 Veranstaltungen geplant, von Konzerten über Workshops, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen bis hin zu Wanderungen. Die Künstlerinnen und Künstler, die in Mueß auftreten werden, stammen dabei aus Neuseeland, den britischen Inseln, aus Skandinavien, der Schweiz oder Tschechien. Zusätzlich zur Tanzfläche vor der Bühne am Sägegatter wird es in diesem Jahr auch eine zweite Tanz-Möglichkeit in der Schulscheune geben, in der (Schlecht-Wetter-Variante) auch drinnen getanzt werden kann. Auf insgesamt sechs Bühnen und Spielorten kann man die zahlreichen Gruppen in diesem Jahr erleben. In den alten Bauernhäusern des Museums Schwerin Muess ebenso wie auf den Open Air-Bühnen.

Was ist das Besondere am Festival 2015?

Gesine Kröhnert: Wie erwähnt, steht der „Klang des Atems“ im Mittelpunkt. Es werden also Instrumente gebraucht, die viel Atem und natürlich Talent erfordern, wie Flöten, Mundharmonikas oder Saxophone. Aber auch „Luft benötigende Instrumente“, wie Akkordeon und Dudelsack werden benutzt. Unterschiedliche Musiktraditionen, nicht nur europäische, werden an den drei Tagen präsentiert. Es wird bestimmt sehr spannend…

Was steht noch auf dem Programm?

Gesine Kröhnert: Da gibt es einige Highlights… Neben dem „Windros Orchester Projekt“ gibt es die Projektgruppe „Rainer Prüss & Qwade Tungen“ zu erleben, das Regionalprojekt der Musikschule „Ataraxia“ oder das Projekt Duo „Michal Müller & Jan Heinke“, die sich beim Windros Orchester 2014 kennengelernt haben. Am besten einfach einmal vorbei schauen! „Windros 2015“ wird stimmungsvoll!

Vielen Dank!
Die Fragen stellte Marko Michels


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