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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Ingenieurpreis Mecklenburg-Vorpommern 2017 vergeben

Preisträger des 8. Ingenieurpreises Mecklenburg-Vorpommern 2017 in Schwerin ausgezeichnet

Der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel und Ingenieurkammerpräsident Wulf Kawan sowie Ingenieurratsmitglied Torsten Habicht haben am 21. September 2017 in Schwerin gemeinsam die Sieger prämiert. Mit dem Ingenieurpreis würdigen die Ingenieurkammer M-V und der Ingenieurrat M-V herausragende Leistungen von Ingenieuren aus Mecklenburg-Vorpommern.

Der Ingenieurpreis ist mit insgesamt 5.000,- € dotiert. Er wird, inzwischen zum 8. Mal, im Rhythmus von 2 Jahren gemeinsam von der Ingenieurkammer und dem Ingenieurrat des Landes ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Ingenieurstudenten, die an einer Hoch- und Fachhochschule in M-V immatrikuliert sind.

Die Preisträger 2017

Team der INROS Lackner SE aus Rostock erhält den Ingenieurpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017 für das „50 Hertz Netzquartier Berlin“

In der Laudatio der Jury würdigt das Jurymitglied Prof. Dr. Foppe am 21. September besonders die Betonkerntemperierung, zusätzlich installierte Heiz-Kühl-Decken, ein innovatives Versorgungskonzept mit der Abwärmenutzung zur Spitzenlastabdeckung mit Fernwärme und die eingesetzten Rotationswärmetauscher mit einem Rückgewinnungsgrad von über 75 %. Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung in Bezug auf den Strombedarf wurden um ca. 20 % und für den Primärenergiebedarf um fast 50 % unterschritten. Das Bauwerk erfüllt alle Bedingungen für einen solchen Preis.

Die Erste Anerkennung erhält Daniel Engel von der Hochschule Wismar für seine Masterarbeit zum „Ersatzneubau Hochbrücke Levensau“.

In dem Projekt gilt es, eine 123 Jahre alte, genietete Stahlkonstruktion der Hochbrücke Levensau, die bei Kiel eine zweispurige Kreisstraße sowie eine Eisenbahntrasse über den Nord-Ostsee-Kanal führt, durch einen Neubau zu ersetzen, der dem gestiegenen Verkehrsaufkommen gerecht werden kann. Herr Engel schlägt in seiner Masterarbeit vor, zunächst das bestehende Brückenbauwerk als Hilfsgerüst zur Montage der neuen Brücke zu nutzen, um danach von der neuen Brücke aus die alte abzureißen. Herr Engel hat mittels komplexer Berechnungen die acht Bauphasen des Projektes simuliert und optimiert.

Die zweite Anerkennung geht an das ThaiGer-H2-Racing-Team an der Hochschule Stralsund für die Entwicklung und Fertigung eines Leichtrennwagens

Das Fahrzeug, das in einer Brennstoffzelle Wasserstoff in elektrische Energie umwandelt, beinhaltet eine Reihe innovativer Lösungen. Das selbsttragende Chassis des Rennwagens aus einer Kohlefaser-Sandwich-Hülle mit einem Rahmen aus Carbon-Kevlar-Material wiegt nur 6,5 kg. Das Endgewicht des Rennfahrzeugs beträgt 22 kg, während die Konkurrenzfahrzeuge deutlich mehr als 30 kg wiegen. Umgerechnet auf den Energieinhalt von Super 95-Benzin ergibt sich mit dem Wasserstoffverbrauch eine Reichweite von 2200 bis 2400 Kilometer je Liter Benzin.

Zum Sieger im Schülerwettbewerb “JUNIOR:Ing“ 2017 wurde Hannes Wolna, Schüler der 12. Klasse des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock, erklärt.

Ziel seines Projektes “Die sensorische Messung von Kräften an künstlichen Hüftgelenken“ ist es, mit Hilfe von Beschleunigungsdaten zunächst einen Bewegungsablauf des Probanden zu ermitteln und später mit diesen Daten und der Hilfe der Software OrthoLoad einen Kraftverlauf zu ermitteln. Um die genaue Belastung der Hüftgelenke zu ermitteln, ist es notwendig, die Bewegungsmuster zu erkennen. Dies passiert mittels zweier Beschleunigungssensoren, die am Körper platziert werden. Somit können verschiedene Ist-Zustände festgestellt werden. Anhand der Tabellen können diese gesammelten Beschleunigungswerte in Kräfte umgerechnet und somit der Verschleiß eines künstlichen Hüftgelenks ermittelt werden.

Mit der Auszeichnung des „JUNIOR:Ing“ verfolgt die Ingenieurkammer das Ziel, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern sowie sich dem Ingenieurstudium und dem Ingenieurberuf zuzuwenden.

Quelle: IK MV

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