Skip to main content

Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Januar-Programm im Schleswig-Holstein-Haus

Ausstellung
Bis 17.01. Falko Baatz – Künstlerporträts
Fotografie, Malerei, Grafik, Plastik

Der Fotograf Falko Baatz besuchte innerhalb von 3 Jahren 130 Künstler aus M-V in ihren Ateliers und erstellte Porträtaufnahmen, Arbeitsbilder und Atelierpanoramen.

Seine Aufnahmen werden in der Ausstellung durch Originalporträts der Künstler zum Fotografen ergänzt. Falko Baatz, Jahrgang 1967, kommt aus Halle an der Saale, lebt und arbeitet inzwischen aber bei Güstrow in Mecklenburg. »Künstlerporträts« ist seine erste große Ausstellung.
Eintritt: 3,– €
(Schleswig-Holstein-Haus)

Mi. 6.01. 17.00 Uhr Gartensalon
»Wie ein einziger Tag«
Zentrum Demenz

Das Zentrum Demenz zeigt im Rahmen der Informationsabende den Film nach dem Buch von Nicolas Sparks. Dieser Film verbindet auf einfühlsame Weise die Vergangenheit eines Liebespaares und das Leben viele Jahre später. Ein altes Notizbuch des Mannes gibt der Frau, die in einem Pflegeheim lebt, die Möglichkeit, verblasste und verloren gegangene Erinnerungen für eine kurze Zeit wieder zu erleben. Im Anschluss wird es Zeit für Gespräche geben. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0385/52133818
Eintritt: frei
(Zentrum Demenz)

Sa. 9.01. 16.00 Uhr Saal
Kabarett Spätlese e.V.
Was kann uns jetzt noch blühen?

1996 brachte »Spätlese« dieses Thema schon einmal auf die Bühne. Die verkündeten blühenden Landschaften offenbarten sich als Kohlplantagen mit großen Kahlschlägen und viel Unkraut. Und Unkraut vergeht nicht. Auch die Neue von heute ist ja die Alte von gestern. »Spätlese« bietet dazu die gewohnte Vielfalt an Themen wie Krise und Krieg oder Bildung durch »Bild« in einer Gesellschaft, die sich trotz allem als »Land des Lächelns« präsentiert. Kartenbestellung: Tel.: 0385/3976500
Eintritt: 6,– €
(Spätlese e.V. und Schleswig-Holstein-Haus)

So. 10.01. 16.00 Uhr Saal
STUNDE DER MUSIK – 2. KAMMERKONZERT
MUSIK FÜR MARIMBAPHON, KLARINETTE UND BASS
Andreas Winkler, Marimbaphon
Hajo Willimczik, Klarinette
Karsten Lauke, Kontrabass

Bereits zum vierten Mal wird das neue Jahr im Schleswig-Holstein-Haus von der Musikern der Staatskapelle mit Marimbaphon- und Bassklängen eröffnet. Die ungewöhnliche Klangpalette, noch erweitert durch die Bassklarinette, findet begeisterte Zuhörer mit einem außergewöhnlich breitem musikalischen Repertoire, das Tangomusik von Astor Piazzolla ebenso umfasst wie skandinavische Volksmusik, Kompositionen von Debussy oder Filmmusik des 20. Jahrhunderts. Die drei Musiker arrangieren selbst ihre Stücke und spielen erstmals auch Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Felix Mendelssohn-Bartholdy und Frédéric Chopin stehen ebenfalls auf dem Programm.
Eintritt: 10,– € / Schüler 8,– €
(Mecklenburgische Staatskapelle und Schleswig-Holstein-Haus)

Sa. 16.01. 10.30 Uhr Saal
…eine Kerze, die an beiden Enden brennt
Festvortrag zu Ehren von Rosa Luxemburg

Der Ehrenpräsident des Landesverbandes des Kulturbundes Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Benno Pubanz, analysiert in seinem Festvortrag Biografi en Rosa Luxemburgs, die in Polen, der DDR und der Bundesrepublik erschienen sind. Text aus Luxemburg-Werken sowie Texte und Gedichte Rosa Luxemburgs lesen Dr. Margret Seemann, Katrin Held, Dr. Jürgen Borchardt und Manfred Kubowsky.
Eintritt: frei
(Kulturbund Mecklenburg-Vorpommern)

Mi. 20.01. 19.00 Uhr Saal & Gartensalon
Neujahrsempfang des Freundeskreis Kaschubien im Kulturbund e.V.

Nach einer Festrede über die Beziehungen nach Kaschubien, die Ergebnisse der Zusammenarbeit und einem Ausblick ins Jahr 2010 wird der Chor der Domkantorei Schwerin auftreten. Außerdem ist eine Tombola mit Preisen von Schweriner Sponsoren geplant.
Eintritt: frei
(Kulturbund Mecklenburg-Vorpommern)

Do. 21.01. 17.00 Uhr
Eröffnung
Fritz Reuter – Leben, Werk und Wirkung
Wanderausstellung des Fritz-Reuter-Literaturmuseums
Fritz Reuter 200!
§1: Allens bliwwt bi’n Ollen

Wenn man unser Volk kennenlernen will, muss man »erst unsere Sprache kennenlernen, um die es sich wohl einer kleinen Anstrengung verlohnt«, meinte Fritz Reuter, als er hochdeutsche Übertragungen seiner Werke ablehnte. Er konnte es sich leisten, zu seiner Zeit. Um seine Bücher zu lesen, beschäftigten sich Millionen von Lesern mit der niederdeutschen Sprache, ob in Berlin, München, Zürich oder Wien. Fritz Reuter war im 19. Jahrhundert einer der meistgelesenen deutschen Autoren. Nach gescheitertem Jurastudium, nach unmenschlicher Festungshaft wegen burschenschaftlicher Aktionen, nach Entmündigung und Enterbung durch seinen Vater, hatte Reuter, 40jährig, seine schriftstellerische Arbeit begonnen, die mit dem berühmten dreiteiligen Roman »Ut mine Stromtid« ihren künstlerischen Höhepunkt erreichen sollte. Die Begeisterung für Reuters Werk und das Interesse an der Person des Dichters wuchsen. Lesekreise und Vereine verbreiteten Reuters Schriften, professionelle Darsteller profilierten sich als Inspektor Bräsig, Möller Voss oder Hanne Nüte. Oft beschränkten sie sich dabei, um des Erfolges bei einem unterhaltungssüchtigen Publikum willen, auf die darstellbaren und heiteren Szenen, sehr zum Schaden von Fritz Reuter. Diese Wanderausstellung zeigt die Entwicklung der niederdeutschen Sprache und Rezeption der Reuter-Werke bis heute.
Ausstellungsdauer: 22.01. – 21.02.2010
Eintritt: zur Eröffnung frei, ab 22.01.: 3,– €
(Stiftung Mecklenburg und Schleswig-Holstein-Haus)

Di. 26.01. 16.00 Uhr Gartensalon
Plattdeutsch

Der Plattdütsch Kring tau Swerin kramt in denn »Lüchtturm« för 50 Johr. Gäste sind herzlich willkommen!
Eintritt: frei
(Plattdütsch Kring tau Swerin)

Di. 26.01. 19.00 Uhr Saal
Historischer Abend
Heinrich der Löwe und die Stadtgründung Schwerins
Vortrag von Norbert Credé, Meckl. Volkskundemuseum

Zu den bekanntesten und schillerndsten Herrscherpersönlichkeiten des Spätmittelalters gehörte ohne Zweifel der Stadtgründer Schwerins, Heinrich der Löwe. Als Herzog von Bayern und Sachsen strebte er nach der Vervollkommnung seiner Macht in Norddeutschland und organisierte im Namen des Christentums den erfolgreichen Feldzug gegen die wendischen Stämme der Obotriten unter Führung ihres Fürsten Niklot. Mit der Eroberung, Befriedung und Christianisierung des Landes sowie der Gründung von Städten schuf er die Voraussetzungen zur Besiedlung des Landes mit deutschen Siedlern. Zugleich gab er sich als frommer Kirchenstifter und Kunst und Kultur fördernder Fürst und Landesherr.
Im Zusammenhang mit der 850-Jahr-Feier Schwerins werden der Stadtgründer, die Umstände der Stadt- und Bistumsgründung und die ersten Jahrzehnte der Entwicklung in Schwerin und Mecklenburg vorgestellt.
Eintritt: 2,00 Euro
(Stadtgeschichts- und –museumsverein Schwerin e.V.)
(Abbildung: In den Chroneken des Sassen Hermen Botes von 1492 befindet sich die älteste überlieferte Darstellung der Stadtgründung Schwerins)

Do. 28.01. 17.00 Uhr
Doppelbett
ost-west-paare – Deutsche Porträts und Selbstauskünfte
Bernd Lasdin/Christine Stelzer
Eröffnung der Ausstellung

»Dann brachte ich auch noch eine Eingeborene mit«, »Dunkeldeutschland – das ist ein so … widerliches Wort« oder »Nein, das sind nicht meine Brüder und Schwestern« sind Zitate aus dem Text-Bild-Band doppelbett des Fotografen Bernd Lasdin und der Autorin Christine Stelzer über 58 deutsche Ost-West-Paare. Mit neugierigem Interesse stellten die Autoren sich und anderen Fragen zum Thema, was in 20 Jahren deutscher Einheit zusammenwuchs oder auch nicht, in einem Land, in dem das Trennende nicht selten stärker empfunden wird als das Erreichte. Die rede- und porträtstehenden Paare gaben Auskünfte zu ihren Partnerschaften, zum Leben in der DDR und BRD, zu Prägungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden, ihrer zweisamen Einheit. Entstanden sind nicht allein Porträts von Paaren, die sich aus Ost- und Westdeutschen verbanden, entstanden ist ein großes Porträt zur Seelenlage einer Gesellschaft in Wort und Bild. Von vorurteilsgeladen, barsch und kantig bis sachlich, nüchtern reichen die Aussagen der Protagonisten aus Ost und West im Gespräch zum Versuch einer deutschen Identität. Dabei gehört die großpolitische Lage ebenso zu den Ausführungen wie kleine Alltäglichkeiten und Grenzüberschreitungen, wo es keine sichtbaren Grenzen gibt. Der Reiz des Themas besteht in der Aussicht von der kleinsten Einheit der Gesellschaft auf die Gesellschaft selbst und die Hoffnung, im Großen zu erreichen, was im Kleinen oft gelang und gelingt – Einigkeit trotz all der Unterschiede, mit und wegen ihnen. Die Verschiedenheiten, die nicht selten bei Sprache und Diktion beginnen und bei Kultur und Religion enden, werden nicht allein als Hürde für Annäherungen angesehen, sondern auch als positive Reizempfindung, die Entdeckungsfreude gebiert. Und so verbreitet das fotografische Kaleidoskop Lasdins und die Dokumentation Christine Stelzers jene Zuversicht, die das geeinte Deutschland trotz aller noch bestehenden Vorurteile, Negativerfahrungen und Ablehnungen in Ost und West benötigt, um eine der tiefsten Spaltungen in der Geschichte der Nation zu überwinden. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet die Buchpremiere des gleichnamigen Text-Bildbandes statt.
Ausstellungsdauer: 29.01. – 07.03.2010
Eintritt: zur Eröffnung frei, ab 30.01.: 5,– € / erm. 3,– €
(für alle Ausstellungen)

Schleswig-Holstein-Haus Schwerin
Puschkinstraße 12
19055 Schwerin
Tel: 0385 55 55 24/ 25/ 27
Fax: 0385 20238040
E-mail: schleswig-holstein-haus@schwerin.de
Ausstellungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Kartenvorverkauf: täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Reservierungen: 0385 555527


Ähnliche Beiträge

UB-Fraktion begrüßt B-Plan-Vorhaben „Warnitzer Feld“

Städtische Infrastruktur muss mit Einwohnerentwicklung Schritt halten Die Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER unterstützt die Pläne für den Bebauungsplan Nr. 118 „Warnitzer Feld“. Trotz Bedenken gegen die anhaltendenden Flächenversiegelungen in der Stadt hat die Fraktion dem Aufstellungsbeschluss in der letzten Sitzung des Hauptausschusses vor der Sommerpause zugestimmt. Die Nachfrage nach Bauland in der Landeshauptstadt sei anhaltend hoch. […]

Polizei weckte betrunkenen Autofahrer in Wittenförden

In Wittenförden hat die Polizei am frühen Donnerstagabend einen betrunkenen Autofahrer am Steuer seines Wagens wecken müssen. Der Autofahrer hatte an einem Straßenrand angehalten und war dort eingeschlafen. Die durch eine Zeugin informierte Polizei klopfte dann an die Seitenscheibe des Autos und weckte den sichtlich betrunkenen 61-jährigen Fahrer, der aufgrund seines Zustandes nicht mehr in […]

Betrunkener Radfahrer greift Polizeibeamte an

Am 27.03.2020 gegen 18:30 Uhr wurde der Schweriner Polizei ein Radfahrer in der Körnerstraße gemeldet, welcher offensichtlich nicht in der Lage war, sein Rad sicher zu führen. Der 44-Jährige Deutsche stürzte mit dem Rad und entfernte sich anschließend fußläufig mit seinem Fahrrad. In der Folge schob der 44-Jährige sein Fahrrad mutwillig in zwei parkende PKW, […]