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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Junge Athleten für die Sportstadt Schwerin

Der Schweriner Sporttag 2010 ist schon wieder Geschichte – die Schweriner Sportwoche, die noch bis zum 2. Oktober dauert, noch längst nicht.

Die Schweriner Sportwoche im SchlossparkcenterAn einem wettermäßig eher suboptimalen Tag erhielt auch der bisherige SSB-Geschäftsführer Rüdiger Mevius, der im August in den verdienten Unruhestand verabschiedet wurde, für seine Arbeit im Hinblick auf den Schweriner Sport eine besondere Auszeichnung: die Schweriner Ehrenurkunde für besondere Verdienste um die Förderung des Sports – sie ist die höchste Auszeichnung der Stadt auf dem Gebiet des Sportes.

Frage: Die Sportlerehrung war am 26. September einer der Höhepunkte des Schweriner Sporttages. Ausgezeichnet wurden Athletinnen und Athleten unter anderem aus dem Fechtsport, der Leichtathletik, dem Boxsport, dem Drachenbootsport, dem Volleyball, dem Radsport, usw. usw. Sie leiteten von 1990 bis August 2010 – bis Sie den Staffelstab an Ihren Nachfolger Dirk Pollakowski weiter reichten – maßgeblich die Geschicke des Schweriner Sportes mit. Wie lautet Ihr Resümee zu den Sportmonaten 2009/10?

Rüdiger Mevius: Zurückblickend war das Sportjahr 2009 wiederum ein erfreulich erfolgreiches Jahr für die Landeshauptstadt. Viele Deutsche Meistertitel und hervorragende Platzierungen im Volleyball, Segeln, Rudern, Boxen, Handball, Judo, Leichtathletik, Kegeln und, und, und, sind der Dank für  leistungsorientierte, hoch motivierte zum größten Teil ehrenamtliche Sportarbeit in unseren Vereinen.

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall können wir konstatieren; der Sport hat in der Breite und Vielfalt der Angebote für die Bürger unserer Landeshauptstadt ein hohes Niveau erreicht. Es ist für mich immer wieder erstaunlich und sehr erfreulich, dass es unserer Stadt gelingt, trotz bekannter knapper Kassen, Sport und Kultur in der Spitze und in der Breite auf hohem Niveau zu halten.

Frage: Der Sport hat Zukunft, aber nur, wenn es genug sportive Kinder und Jugendlich gibt. Wie sieht es da in Schwerin aus?

Das Schlossparkcenter hat extra eine Eislauffläche aufgebautRüdiger Mevius: Bei uns, in den Schweriner Vereinen, haben wir mehr als 5000 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Das ist eine ganz respektable Zahl, wenn man an den Geburtenrückgang nach 1990 denkt. Man kann – bei Berücksichtigung dieser Tatsache – schon sagen, dass die Schweriner Vereine mit ihren Angeboten in den letzten Jahren sogar mehr Kinder für eine sportliche Betätigung erreichten. Es kommen auch immer mehr Eltern zu uns, die daran interessiert sind, dass ihre Kinder bereits im Vorschulalter regelmäßig Sport treiben, denn die neuesten Studien zur Thematik Ernährung zeigen: Es gibt gerade viel zu viele Kinder mit Übergewicht, aber auch Haltungsschwächen in Deutschland.

Frage: Die Thematik wurde eingangs schon angesprochen. Vor zwanzig Jahren wurde die deutsch-deutsche Vereinigung formal vollzogen. Wie verlief aus sportlicher Sicht die Entwicklung nach der Wende?

Rüdiger Mevius: Der Sport hat keine Berührungsängste. Nach dem Mauerfall wurden sofort von den Vereinen Kontakte geknüpft und es kam zu Vergleichskämpfen bzw. -spielen. Im Sport wurde die deutsch-deutschen Gräben relativ schnell überwunden. Immerhin kam die Einheit im Sport noch vor der Einheit der Nation. Ich denke im Sport gibt es den Begriff Ostdeutschland nur noch aus geographischer Sicht. Nach zwanzig Jahren wäre es bestimmt nicht verkehrt, wenn sich Medien, usw. ebenfalls einen anderen Sprachgebrauch angewöhnen würden.

Marko Michels


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