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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Junge Union Schwerin setzt sich für den Erhalt von Paulshöhe ein

Kleinfeld: Stadt erweist sich mit Verkauf keinen Gefallen

Die Junge Union Schwerin setzt sich für den Erhalt des Stadions Paulshöhe ein. Das seit 1920 existierende Fußballstadion ist einer der wenigen frei zugänglichen Sportplätze in Schwerin und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für Vereins- und Hobbysportler. Zudem ist es womöglich das älteste seiner Art in Deutschland und damit eine schützenswerte Anlage.

„Wir setzen uns für diese Sportstätte ein, denn die Schweriner Sportlandschaft lebt. Auch „exotische“ Sportarten wie Cricket und Baseball finden viele Unterstützer. Diese Landschaft kann aber nur blühen, wenn sie Platz dafür hat. So sinnvoll und begrüßenswert die Bündelung in Lankow auch ist, genügen die Kapazitäten nicht – besonders im Winter. Trotz des Haushaltsdefizites und der notwendigen Einschnitte erweist sich die Stadt damit keinen Gefallen, die Sportstätten in unverhältnismäßigem Umfang zu schließen“, erklärt der JU-Vorsitzende Georg Kleinfeld die möglichen sportlichen Folgen eines Verkaufs der Paulshöhe.

Dieser in Diskussion stehende Verkauf betrifft dabei nicht nur die Fußballer von der SG Dynamo Schwerin oder des FC Mecklenburg Schwerin, sondern auch den Radsport Landesverband, den PSV Schwerin, den Kreisanglerverband und den Anglerverband Friedrichsthal. Zusätzlich zu diesen Hunderten von Vereinssportlern treffen sich auch viele Hobbysportler regelmäßig im Stadion, da sich hier einer der wenigen frei zugänglichen Sportplätze der Landeshauptstadt befindet.

Vorstandsmitglied Franziska Jeske rückt zudem noch den gesellschaftliche Aspekt in den Fokus: „Unsere Sportvereine leisten eine wichtige Arbeit bei der Entwicklung von jungen Menschen, indem sie Werte wie fair play und Toleranz vermitteln. Von dieser Arbeit der vielen ehrenamtlichen Trainer und Betreuer profitieren nicht nur unsere Sportler die an der Paulshöhe zu Hause sind, sondern die gesamte Stadt. Durch den Verkauf würde die Stadt zwar Geld erhalten, aber einen wichtigen Anlaufpunkt für Schweriner allen Alters verlieren. Wir als Junge Union wollen aber die Vielfalt in unserer Stadt sichern und setzen uns für diese Sportstätte ein.“

Quelle: Junge Union Schwerin


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