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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Kleine Sternsinger trugen Segen ins Stadthaus

Oberbürgermeisterin begrüßte Kinder der Kindertagesstätte St. Anna

Kleine Sternsinger trugen Segen ins Stadthaus (Foto: LHS)Eine Schar kleiner Sternsinger der Kindertagesstätte der Katholischen Kirche St. Anna kam am heutigen Mittwoch, dem 7. Januar, ins Stadthaus. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar bringen sie den Menschen nach altem Brauch den Segen Gottes und die friedensbringende Botschaft von Bethlehem.

Begrüßt wurden sie im Stadthaus durch Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Die Kinder führten ein kleines Programm mit Liedern und Gedichten im Beisein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses auf und baten anschließend um eine Gabe für die armen Kinder dieser Welt. Anschließend überreichten sie die traditionelle Segensbitte C+M+B+ mit der Jahreszahl 2015 und drei Kreuzen (20*C+M+B+15) für die Eingangstür.

C+M+B+ steht für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“). Diese früher als Bannmittel, heute als Segensbitte geltende Formel soll das Haus und seine Bewohner vor Unglück schützen bzw. den Segen Gottes auf sie herabrufen. Das Volk deutete diese abgekürzte Formel als Anfangsbuchstaben der Namen der drei Könige aus dem Morgenland, die vermutlich daher ihre traditionellen Namen erhielten. Seit mehr als 50 Jahren sammeln Kinder für Kinder in Not und ziehen alljährlich im Januar von Tür zu Tür. Vielen Kindern wurde durch die gesammelten Spenden geholfen. Kindern in aller Welt, denen es nicht gut geht. Waisen, Kindern in Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern, aidsinfizierten oder behinderten Kindern.

In diesem Jahr heißt das Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“. Es werden besonders alle Kinder in den Blick genommen, die unter Mangel- und Unterernährung leiden. Denn weltweit hat jedes vierte Kind nicht genug zu essen oder ist einseitig ernährt. Dieser Mangel hat gravierende Folgen: Die betroffenen Kinder können sich nicht gesund entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten.

Quelle: LHS


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