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Lehrerinnen und Lehrer des Jahres 2015 stehen fest

Preis geht gleich zweimal nach Schwerin. Minister Brodkorb: „Preisträgerinnen und Preisträger zeichnen sich durch herausragendes pädagogisches Engagement aus.“

Bildquelle: regierung-mv.deSechs Lehrerinnen und drei Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern dürfen sich bald „Lehrerin bzw. Lehrer des Jahres 2015“ nennen. Die zuständigen Regionaljurys haben die Preisträgerinnen und Preisträger in diesem Jahr ausgewählt. In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt wird eine Lehrkraft an öffentlichen Schulen geehrt. Außerdem kürt die Landesarbeitsgemeinschaft Freier Schulen eine Lehrerin bzw. einen Lehrer des Jahres an freien Schulen.

„Die ausgewählten Lehrerinnen und Lehrer zeichnen sich durch herausragendes pädagogisches Engagement und den Einsatz weit über das dienstliche Maß hinaus aus“, lobte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „In der Öffentlichkeit wird viel darüber diskutiert, wie das Ansehen des Lehrerberufs gesteigert werden kann. Der Lehrerpreis des Landes ist eine Möglichkeit, Lehrerinnen und Lehrern mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. Ich danke allen, die einen Vorschlag eingereicht und sich an diesem Preis beteiligt haben“, sagte Brodkorb.

Der Minister hat die ausgewählten Lehrerinnen und Lehrer persönlich benachrichtigt. Am Mittwoch, den 4. März 2015, wird Ministerpräsident Erwin Sellering gemeinsam mit Bildungsminister Mathias Brodkorb die insgesamt neun Preisträgerinnen und Preisträger in der Staatskanzlei auszeichnen.

Die Lehrerinnen und Lehrer des Jahres erhalten neben einer Urkunde jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur stellt außerdem das Preisgeld für den Lehrerpreis an freien Schulen zur Verfügung. Für den Lehrerpreis 2015 waren insgesamt 74 Vorschläge eingegangen, darunter 7 Vorschläge für Lehrerinnen und Lehrer an freien Schulen.

Auszeichnung für Juliane Schwarte und Petra Ullrich

Zu den künftigen Preisträgerinnen und Preisträger des Lehrerpreises 2015 gehören auch Petra Ullrich und Juliane Schwarte. Wärhend erstere in der Kategorie öffentliche Schulen – Frau Ullrich ist Lehrerin für Mathematik und Physik am Abendgymnasium Schwerin – die Jury überzeugte, lehrt Frau Schwarte Deutsch, Mathematik, Religion und Sachkunde an der Freien Waldorfschule Schwerin.

„Frau Ullrich ist in der Lage, auch dem letzten Schüler der Klasse die komplizierten Formeln begreiflich zu machen. Sie entfacht Begeisterung und besitzt eine schier grenzenlose Geduld. Die Schülervertretung urteilte: Es gebe immer die Chance, den Fehler von gestern mit einer guten Leistung von heute auszubügeln“, erklärte die Jury ihre Entscheidung.

Die Wahl der Waldorfpädagogin wurde wie folgt begründet: „Frau Schwarte kommt täglich mit guter Laune in den Klassenraum – das steigert die Lust der Schüler zum Lernen. Der lebenspraktische Bezug macht den Unterricht für die Kinder authentisch und greifbar. Zu loben ist ihr überaus hoher Einsatz für lernstarke und lernschwache Schüler.“

BM/red


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