Linke will künftig auch in Schwerin auf Atomstrom verzichten

Stadtwerke beziehen noch 9 Prozent des Strombedarfs aus Atomkraft

„Die Katastrophe von Japan hat den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik noch einmal drastisch die Risiken der Atomtechnik vor Augen geführt. Sie hat auch in Schwerin Menschen motiviert, die Großdemonstrationen in Berlin und Hamburg zu unterstützen und wöchentliche Mahnwachen abzuhalten. Daher wird die Linksfraktion im Schweriner Stadthaus die Oberbürgermeisterin im Rahmen der nächsten Sitzung der Stadtvertretung beauftragen, dafür Sorge zu tragen, dass die Stadtwerke Schwerin mittelfristig auf Atomstrom verzichten. Die Stadtwerke erzeugen ihren eigenen Strom schwerpunktmäßig durch den Einsatz von Kraft–Wärme Kopplung und müssen nur zur Abdeckung von Spitzen an der Strombörse Zukäufe tätigen. Daher rühren die 9 % Strom, die aus dem Einsatz der Atomkraft resultieren und auf die das Unternehmen nach eigenen Angaben vollständig verzichten kann“, so Henning Foerster, Fraktionsvize der Linken im Schweriner Rathaus.

Quelle: Stadtfraktion DIE LINKE


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