Mecklenburg-Vorpommern: Freizeit, Urlaub, Erholung und Sonderöffnungszeiten in vielen Urlaubsorten auch unteranderem in Schwerin

Frau mit Einkaufstüten beim Shopping an einem Sonntag in der Schweriner Innenstadt

Symbolfoto: Shoppen gehen am Sonntag – wer wünscht sich das nicht. Sonderöffnungszeiten machen dies möglich.

Wer von Mecklenburg-Vorpommern hört, hat sicher Bilder von der wunderschönen Ostsee, von imposanten Steilküsten, von feinsandigen Sandstränden und von unzähligen Seen und Flüssen in unberührter Natur im Kopf.

Inseln, Halbinseln, Wälder, frische Luft und atemberaubende Sonnenauf- und untergänge gehören ebenso zum nordischen Charme wie stolze Hafenstädte, Kunst und Kultur.

Bei der Planung einer schönen Zeit in Mecklenburg-Vorpommern und der Buchung einer entsprechenden Unterkunft spielen unter Umständen auch Fragestellungen eine Rolle, ob es bei den verschiedenen Geschäften eine Sonntagsöffnung gibt, wann Sie sich ganz bequem und unkompliziert für die Aufenthaltsdauer in einer Ferienwohnung mit Dingen des täglichen Lebens zur Selbstversorgung eindecken können usw.

Auch während des Aufenthalts gibt es unzählige Situationen, wo es ein durchaus entspannendes Gefühl vermitteln kann, wenn die Gewissheit herrscht, dass die Möglichkeit besteht, ganz bequem bestimmte Geschäfte besuchen zu können, wenn sich dazu der Wunsch oder die Notwendigkeit ergibt und nicht alles im Vorfeld durchgeplant werden muss. Schließlich soll Urlaub zur Erholung beitragen und die Möglichkeit bieten, die Tage etwas anders, etwas spontaner anzugehen, als sonst üblich. Zu diesem Zweck hat das Land Mecklenburg-Vorpommern in der Bäderverkaufsverordnung Regelungen für besondere Öffnungszeiten von Geschäften in bestimmten Ortschaften geschaffen.

In über 70 Orten und Ortsteilen, darunter die meisten touristischen Hochburgen, gibt es Regelungen, dass viele Geschäfte vom Frühjahr bis zum Herbst auch sonntags geöffnet haben. In der Regel nicht so lange, wie an Werktagen, aber immerhin so lange, dass einem entspannten Einkauf auch am Sonntag nichts im Wege steht.

Durch diesen Sonntagsverkauf ist es auch möglich, einen Besuch am Sonntag in einer der traditionellen Hafenstädte mit einer Shoppingtour zu verbinden. Egal wie Sie Ihren Urlaub verbringen, ob Sie eine Radtour machen und sich zwischendrin gekühlte Getränke aus dem Supermarkt kaufen wollen oder aber ob sie das Regenwetter nutzen mögen, um einen Einkaufstag zu unternehmen. Mit den besonderen Öffnungszeiten von Geschäften auch an Sonntagen können sie Ihren Aufenthalt ganz spontan und unkompliziert gestalten und wenn Sie in Mecklenburg-Vorpommern wohnen, dann profitieren Sie von diesen Sonderöffnungszeiten auch als Einheimische und Sie können Ihren Einkauf so in Ihren Alltag einbauen, wie es Ihnen am besten passt.

verkaufsoffener Sonntag in der Schweriner Innenstadt

(c) Gestelltes Bildmaterial von RheinRuhrFreizeit

In Bäder- und Fremdenverkehrsorten können auf Antrag der jeweiligen Städte Ausnahmeregelungen erteilt werden, so dass es durchaus möglich ist, dass es sich in einzelnen Orten überhaupt nicht bemerkbar macht, ob es nun ein Werktag oder ein Sonntag ist. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich teils kaum.

Unter Umständen entscheiden sich mancherorts Geschäftsinhaber zu verringerten Öffnungszeiten an bestimmten Tagen und zu bestimmten Jahreszeiten, da sich eine Geschäftsöffnung an solchen Tagen für sie kaum bis nicht lohnt, z.B. in der touristischen Nebensaison.

Für die Sonntagsöffnung von bestimmten Geschäften wie Bäckereien, Blumenläden, Tankstellen, etc. gelten das ganze Jahr über Sonderregelungen, so dass der Sonntagsverkauf in Geschäften dieser Art ganzjährig und bundeslandweit stattfindet.

Verkaufsoffene Sonntage gibt es an diversen Orten in Mecklenburg-Vorpommern, unter anderem in Schwerin, Rostock, Wismar, Waren (Müritz), Feldberger Seenlandschaft, Stralsund, Broderstorf und vielen weiteren Orten und Ortsteilen. Zur genauen Abklärung stehen die zahlreichen Tourismusinformationen in den Regionen zur Verfügung und können entsprechende Fragen beantworten.

Verkaufsoffene Sonntage können in Mecklenburg-Vorpommern an bis zu 4 Sonntagen im Jahr von jeder Stadt angemeldet werden, auch wenn diese Stadt nicht zu den touristischen Hochburgen zählt und somit nicht von der Sonntagsöffnung vom Frühjahr bis zum Herbst profitiert. Viele Städte nutzen diese Tage, um sie mit besonderen Veranstaltungen wie Stadtfesten zu kombinieren. An solchen Tagen können dann die Besucher dieser Veranstaltungen die besondere Atmosphäre dieser Feste mit ein paar Einkäufen verbinden und diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Für alle Interessierten bietet die Bäderverkaufsverordnung die detaillierten Regelungen und auch eine Gesamtauflistung aller teilnehmenden Kur- und Erholungsorte, aller anerkannten Ausflugsorte und Ortsteile mit besonders starkem Fremdenverkehr und aller Weltkulturerbestädte, die grundsätzlich den Sonntagsverkauf anbieten dürfen.

Abschließend kann festgehalten werden, dass mit den geschaffenen Sonderregelungen zu den Öffnungstagen und -zeiten eine gute Möglichkeit geschaffen wurde, das Land Mecklenburg-Vorpommern einerseits touristisch noch attraktiver zu machen und anderseits auch die Wirtschaft und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger davon profitieren zu lassen. Denn durch die erweiterten Öffnungszeiten erhöhen sich die Umsätze der Geschäfte und deren Bedarfe an Arbeitskräften.

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