Michaela Gillrath verabschiedet sich

Liebe Feldstädterinnen und Feldstädter, einen Stadtteil und seine Menschen sechs Jahre bei der Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen ist eine spannende Aufgabe und ich freue mich, die vergangenen dreieinhalb Jahre daran mitgearbeitet zu haben. Nun geht diese Zeit zu Ende.

Ein Grund, mich bei Ihnen allen ganz herzlich für Engagement, Unterstützung und Mitarbeit zu bedanken. Viele sympathische und von Idealen erfüllte Menschen sind mir bei Besuchen und Foren, am Telefon und vor allem in den Arbeitsgruppen begegnet. Gemeinsam haben wir Vorstellungen entwickelt und tatkräftig M.Gillrathversucht, sie Realität werden zu lassen.
Manche Ideen ließen sich einfach und schnell umsetzen, andere schlummern noch immer, wie z. B. der Bunker unter dem Karl-Liebknecht-Platz. Wieder andere wurden nach intensiver Prüfung verworfen. Einige Dinge haben sich zum Guten gewendet: Die einstige Polytechnischen Oberschule und spätere Gewerbeschule wurde von der  Niels-Stensen-Schule übernommen und die Vorstellung einer zugenagelten Ruine glücklicherweise abgewendet, anderes hat sich nicht so rosig entwickelt wie gewünscht, etwa die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs in der Feldstadt.
Dennoch: Meines Erachtens hat die gemeinsame Arbeit viele „Früchte“ getragen, auch wenn weiteres zu tun bleibt. Stadtentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der im Grunde nie abgeschlossen ist. Bedürfnisse ändern sich und so gilt es, das eigene Umfeld immer wieder zu überprüfen und gegebenenfalls anzugleichen. Gerade der Anfang ist bekanntlich schwer. Dieser ist vor allem dank des Programms „Soziale Stadt“ überwunden, nun heißt es die Errungenschaften zu erhalten, fortzuführen und zu verbessern und natürlich auch Neues anzuschieben.
Dafür bedarf es der Möglichkeit und der Bereitschaft zur Begegnung und Kommunikation, der Kompromissbereitschaft und Toleranz und außerdem eines großen Quäntchens Geduld, Mut und Ausdauer sowie nicht zuletzt oft des Geldes. Ein Grund, warum wir in den vergangenen beiden Jahren am Aufbau des QUERFELDverEINS gearbeitet haben. Er wird die vorhandenen Projekte fortsetzen und auch weiter die Anlaufstelle Stadtteilbürobetreiben.
Bei der bevorstehenden Arbeit wünsche ich Ihnen allen von Herzen weiterhin viel Erfolg und dass von oben Genanntem immer ausreichend zur Verfügung steht, damit die Feldstadt ein lebenswerter Stadtteil bleibt.
Im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen Ulrike Pelz, Steffen Voß und Ulrich M. Trofimov bedanke ich mich bei Ihnen allen für das uns entgegengebrachte Vertrauen!
Ihre Michaela Gillrath
Stadtteilkoordinatorin


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