Modellvorhaben bewilligt

Informationen zum Baugeschehen…
Abrissarbeiten in der Talliner StraßeAn dieser Stelle erhalten Sie regelmäßig Informationen durch das Amt für Bauen, Denkmalpflege und Naturschutz über die aktuellen Baumaßnahmen im Rahmen des Weiterbaus der Neubaustadtteile Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz. Detailliertere Auskünfte zu diesen und weiteren Maßnahmen geben Ihnen unsere Stadtteilbüros.

Der Landeshauptstadt ist es auch in diesem Jahr gelungen, Mittel des Landes in Höhe von 600.000 Euro für ein Modellvorhaben der sozialen Stadt – „Schulhofgestaltung als Berufsorientierung“ – einzuwerben. Besonders erfreulich ist dies, weil landesweit aus den zahlreichen Anträgen nur zwei gefördert werden. Aus diesen Mitteln soll 2008 die Gestaltung des Schulhofes der Astrid-Lindgren-Schule in Neu Zippendorf erfolgen. Modellhaft ist dabei die geplante intensive Einbeziehung von Schülern, Eltern und Lehrern in die Arbeiten. Besonders wichtig sind jedoch die Aspekte der Berufsorientierung. So werden die Schüler im Projektunterricht Ausstattungselemente selber herstellen, die Möglichkeit von Praktika bei der durchführenden Landschaftsbaufirma erhalten und der Galabau-Verband wird begleitend über das Berufsbild von Landschaftsplanern und Landschaftsbauern informieren. Aus der Schulhofgestaltung wird so ein kreativer Lern- und Gemeinschaftsprozess, der Schüler, Lehrer und Eltern umfasst.

338 Rückbauten bis zum Jahresende

Zum Jahresende bekommt der durch den „Stadtumbau Ost“ geförderte Rückbau noch mal so richtig Schwung. Im Mueßer Holz reißen die SWG und WGS zusammen gegenwärtig 210 Wohnungen ab – und zwar in der Gallileo-Galilei-Straße, der Hamburger Allee und der Lise-Meitner-Straße. Die Unternehmen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung des Leerstandes und zur Sicherung des verbleibenden Bestandes. Eine Bebauung an gleicher Stelle ist nicht vorgesehen. Voran geht es auch im Modellquartier des Stadtumbaus in Neu Zippendorf. Nachdem die WGS in den zurückliegenden Wochen die Tallinner Straße 1-7 abgerissen hat, folgen nun die Nr. 8-18 und 9-17 mit insgesamt 128 Wohnungen. Hier ist jedoch nicht der vollständige Abriss vorgesehen. 42 Wohnungen bleiben in sechs dreigeschossigen Stadtvillen erhalten und werden nach dem Beispiel der SWG umfassend zu modernen 2- und 3-Raum-Wohnungen umgebaut. Anschließend erfolgt dann die Wohnhofgestaltung, so dass voraussichtlich Anfang 2009 die vollständige Erneuerung dieses Wohnquartiers abgeschlossen ist. Aus 750 alten Plattenbauwohnungen sind
dann 314 moderne Wohnungen in einem ansprechenden Wohnumfeld entstanden.

Reinhard Huß


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