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Netzwerk Migration stellt sich auf neue Herausforderungen ein

Über 60 Teilnehmer berieten auf der Insel Kaninchenwerder darüber, was für ein Netzwerk sie sein wollen / Grußworte des Oberbürgermeisters und der Integrationsbeauftragten des Landes

Zippendorf (raib) – Unter dem Motto „Was für ein Netzwerk wollen wir sein?“ trafen sich am vergangenen Freitag die Mitglieder des Netzwerkes Migration der Landeshauptstadt Schwerin zu einer erweiterten Netzwerktagung auf der Insel Kaninchenwerder. Über 60 Vertreter aus der Stadtverwaltung, aus Institutionen, Einrichtungen und Vereinen berieten während eines Workshops über die Netzwerkarbeit. Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier betonte in seinem Grußwort, dass zur Bewältigung der neuen Herausforderungen durch die Flüchtlingssituation ein gut funktionierendes Netzwerk weiterhin notwendig ist.

Teilnehmer der Netzwerkkonferenz auf Kaninchenwerder mit OB Dr. Rico Badenschier (rechts auf dem Bild) und Integrationsbeauftragte des Landes Dagmar Kaselitz, (Bildmitte 9. Von rechts). Foto:Stadt

Dagmar Kaselitz, Integrationsbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern hob in ihrem Grußwort hervor, dass ihr die Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt ein besonderes Anliegen ist. „Die Landeshauptstadt Schwerin gehört zu den Orten im Land, die trotz allgemeinen Rückgang der Flüchtlingszahlen gerade durch den Zuzug vieler anerkannter Geflüchteter in das Stadtgebiet einen Zuwachs an neuen Einwohnern zu verzeichnen hat. Hier liegt es besonders auf der Hand, dass Integration eine Aufgabe ist, die von allen Beteiligten große Anstrengungen verlangt.“ Als besonders gelungenes Beispiel für die Integrationsbemühungen in Schwerin würdigte sie das Jugendintegrationsmobil JIM, welches die Landeshauptstadt aus Mitteln des Integrationsfonds des Landes finanziert, um die Integration jugendlicher Geflüchteter zu unterstützen.

In vier Arbeitsgruppen tauschten sich anschließend die Netzwerkmitglieder darüber aus, welches Netzwerk sie sein wollen. Im Plenum wurden dann die Ergebnisse präsentiert. Als einige Anregungen kamen wieweit das Netzwerk für alle offener sein kann, eine bedarfsorientierte Einbindung der Verwaltung in den Arbeitstischen und es wurden sich flexiblere Strukturen für die Arbeit gewünscht. Überlegungen gab es auch über eine attraktivere Berichterstattung über das Netzwerk und seine Aktivitäten unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Lenssa Muhammed, wissenschaftliche Mitarbeiterin der SFU Berlin, machte sich ein Bild von der Netzwerkarbeit und wird die Ergebnisse der Tagung in Form von Empfehlungen demnächst zusammenfassen. Während der Netzwerkzeit bestand auch die Möglichkeit, die Insel Kaninchenwerder mit ihrer besonderen Flora und Fauna zu erkunden.

Dimitri Avramenko, Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt Schwerin, dankte allen Beteiligten für ihre aktive Mitarbeit. Sein besonderer Dank galt der Ehrenamtsstiftung M/V, Engagement Global und dem Verbund Sozialer Projekte (VSP gGmbH) die zum Gelingen dieser Tagung beigetragen haben.


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