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Nur noch wenige Stunden bis „Deutschland gegen Serbien“

Sieben Tage Fußball-WM: Afrika enttäuschend / Deutschland und Argentinien stark

Fussball WM LogoDie ersten sieben Tage der Fußball-WM 2010 sind Geschichte. Viele enttäuschende Spiele, die nervenden Vuvuzelas, neben sich stehende Schiedsrichter, plappernde Reporter und viele freie Plätze in den Stadien – das waren die Kennzeichen dieser ersten Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent, die bisher noch nicht so richtig begeistern konnte.
Im Gegensatz dazu die Auftritte der Argentinier und Deutschen… Während das Team von Diego Maradona mit Erfolgen gegen Nigeria (1:0) und Südkorea (4:1) sowie Bastian Schweinsteiger & Co. gegen „Down Under“ (4:0) die WM-Glanzpunkte setzten, ist bei anderen Mannschaften schon die Luft aus dem WM-Ball raus.Fussball WM-Maskottchen

Die „gallischen Hähne“ aus Frankreich wurden von den mexikanischen „Sombreros“ mit 2:0 „gerupft“, den nigerianischen „Adlern“ wurden zweimal die Flügel gestutzt, England zitterte sich zu einem 1:1 gegen „Uncle Sam“ und Italien rettete sich zu einem 1:1 gegen Paraguay. Italien, als amtierender Weltmeister, und die nun vor dem Aus stehenden Franzosen, als amtierender Vize-Weltmeister, waren bislang die Enttäuschungen des Turnieres. Auch die afrikanischen Mannschaften blieben die erhofften spielerischen Erfolge schuldig. Südafrika kam zu einem glücklichen 1:1 gegen Mexiko, verlor klar gegen Uruguay (0:3). Die Nigerianer, vor dem Turnier (wieder vergeblich) hoch gehandelt, mussten Pleiten gegen Argentinien und den Europameister von 2004 Griechenland hinnehmen. Algerien konnte nicht gegen Slowenien überzeugen – auch hier eine Niederlage (0:1). Japan zähmte „die unbezwingbaren Löwen“ aus Kamerun mit 1:0. Die Elfenbeinküste, WM-Geheim-Favorit, kickte sich zu einem öden 0:0 gegen Portugal. Lediglich Ghana schaffte mit „Ach und Krach“ und einem Elfer sechs Minuten vor dem Abpfiff ein glanzloses 1:0 gegen Serbien.

Die sechs afrikanischen Teams waren die Enttäuschungen dieser WM-Endrunde.

Sozialismus siegtViel Mühe hatte auch Rekord-Weltmeister Brasilien gegen Nordkorea (2:1).
Außerdem waren die „Hellenen“ bislang alles andere als eine WM-Offenbarung. Dem 0:2 gegen den WM-Vierten von 2006, Südkorea, folgte ein schwer erkämpfter 2:1-Sieg gegen die durch eine Rote Karte dezimierten Nigerianer. Den „Torreros“ aus Spanien reichte gegen die Eidgenossen aus der Schweiz selbst ein Dutzend bester Chancen nicht, um ein Tor zu erzielen. Die Quittung – eine 0:1-Niederlage gegen „die Ur-Ur-Enkel von Wilhelm Tell“. So wird es nichts mit dem erwarteten WM-Titel für den Europameister.

Wirklich gute Auftritte – neben Deutschland und Argentinien – hatten bislang nur noch, wenn auch mit Abstrichen, Uruguay, Chile, die Niederlande und vor allem Mexiko. Jubel gab es bei den Neuseeländern, die nach 1982 wieder bei einer WM-Endrunde dabei sind und gegen die Slowakei überraschend zu einem 1:1 kamen.

Mal schauen, ob die DFB-Mannschaft nun gegen Serbien am 18.Juni (auf zur Schweriner Freilichtbühne ab 12.30 Uhr) ihre grandiose Leistung aus dem Australien-Spiel bestätigen kann.

Marko Michels

Foto: Jubel aus dem Trabi – „Der Sozialismus siegt“. Anscheinend ein Mißverständnis. Der „kapitalistische“ Europameister aus Spanien verlor zwar gegen „Genossen“, aber es waren „nur“ Schweizer Eidgenossen ! (Impression vom Schweriner Festumzug zum 850.Stadt-Geburtstag/Michels)


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