Oberbürgermeisterin begrüßt Aufstockung der Landesförderung

Gramkow: Projekte der „Sozialen Stadt“ unverzichtbar

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow hat die Aufstockung der Landesförderung  für Projekte der  „Sozialen Stadt“ begrüßt. „Die zusätzlichen Mittel des Landes sind wichtig für die Fortführung eines Erfolgsprogramms, das das Lebensgefühl und den Zusammenhalt in den benachteiligten Stadtvierteln Schwerins entscheidend verbessert. Die stadtteilbezogene Bündelung von baulicher Erneuerung und begleitenden Projekten für Bildung, Integration und berufliche Qualifizierung beugt sozialen Verwerfungen vor. Darauf kann Schwerin als eine Stadt mit ohnehin sehr hohen Sozialausgaben nicht verzichten“, so  Angelika Gramkow, die auch Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetags ist.

In der Landeshauptstadt standen 2010 fast 1,3 Millionen Euro für Projekte und Modellvorhaben der „Sozialen Stadt“ zur Verfügung. Davon wurden in den vergangenen Jahren u.a. Wohnhöfe bzw. Wohnanlagen des Quartiers  Komarowstraße  und der Bosselmannstraße, der Stadtteiltreff Eiskristall, der Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule und der Grüne Tafelgarten in der Perleberger Straße gefördert.

Der Bund hatte seinen Finanzierungsanteil am Programm „Soziale Stadt“ um 70 Prozent gekürzt. Landesbauminister Volker Schlotmann gab am Mittwoch bekannt, dass das Land nach dieser drastischen Kürzung rund 4,4 Millionen Euro zusätzlich für investive Projekte der „Sozialen Stadt“  in Schwerin und fünf weiteren kreisfreien Städten zur Verfügung stellt.


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