Oberbürgermeisterin stellte Maßnahmen zum Konjunkturprogramm vor

Investitionen in Kindertagesstätten, Schulen und Straßenbeleuchtung

In der Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag Abend (17. Februar 2009) stellte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow den Mitgliedern den Maßnahmekatalog aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes und des Landes vor. „Wir werden die Chance nutzen, um den erheblichen Investitionsstau in der Landeshauptstadt abzubauen und werden alles dafür tun, dass die Baumaßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden können“, betonen Schwerins Verwaltungschefin Angelika Gramkow und Finanzdezernent Dieter Niesen.

Schwerpunkte sind dabei Bildung und Infrastruktur. So soll für die dringend sanierungsbedürftigen Kindertagesstätten in der Gagarinstraße und in der Pecser Straße ein Neubau in der Mendelejewstraße entstehen. Die baulich schlechte Situation der Grundschule Mueßer Berg wird durch einen Ersatzneubau mit Hortbetreuungsräumen am jetzigen Standort verbessert. Finanzdezernent Niesen: „Mit diesen notwendigen Investitionen werten wir im Stadtteil Mueßer Holz die Kinderbetreuungsangebote und die Grundschulsituation erheblich auf.“

Weiterhin soll in eine neue Kunststofffläche für das Stadion am Lambrechtgrund, in Spielgeräte für den Pausenhof der Körperbehindertenschule und des Goethe-Gymnasiums, in Brandschutzmaßnahmen an Schulen, in den Schulhof der Grundschule Fritz Reuter und in die Sanierung des Rasenfeldes des Sportplatzes in der Weststadt investiert werden. Darüber hinaus soll das Projekt „digitale Bibliothek“ Schwerin als Bildungsstandort in Westmecklenburg und landesweit stärken. Aber auch Schwerins Straßenbeleuchtung soll durch das Geld des Konjunkturpaketes verjüngt werden, um Energie zu sparen und die laufenden Kosten zu senken. Wie auch bei den Neubaumaßnahmen geht es hier um die Reduzierung des CO2 Ausstoßes. Das gesamte Investitionsvolumen der Maßnahmen beläuft sich auf knapp 10 Millionen Euro. Davon trägt die Stadt einen Eigenanteil von 15 Prozent. „An dem Anteil der Stadt in Höhe von  1,5 Millionen Euro werden wir nicht scheitern“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow fest entschlossen. „Jeder Cent ist gut angelegtes Geld.“ Von den verbleibenden 85 Prozent tragen der Bund 75 Prozent und das Land 10 Prozent.

„Wir hoffen, dass die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter den Maßnahmekatalog auf ihrer Sitzung am 23. Februar wohlwollend aufnehmen und ihn beschließen“, so Oberbürgermeisterin und Finanzdezernent übereinstimmend.

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