Obstbaumverkauf im Freilichtmuseum

Am 24. Oktober hält Gärtnermeister Thomas Franiel von 10 bis 17.00 Uhr alte und in Vergessenheit geratene Obstsorten bereit.

Der späte Herbst ist die beste Zeit, einen Obstbaum zu pflanzen. Wenn die Blätter von den jungen Bäumen gefallen sind, weiß der Baumschulmeister, dass die Gehölze in der Baumschule jetzt umgeschult werden müssen. Die Wurzeln dürfen sich in diesem Wachstumsstadium noch nicht so stark entwickeln, dass ein späteres Verpflanzen unmöglich wird. Gleichzeitig ist der Moment gekommen, um die besten Bäume zu roden und als wurzelnackte Ware zum Verkauf anzubieten.

Am 24. Oktober lädt das Freilichtmuseum in Schwerin-Mueß in der Zeit von 10 bis 17.00 Uhr zum traditionellen Obstbaumverkauf in den Dorfschullehrergarten. Schon vor 100 Jahren wurde den Lehrern an den Dorfschulen angeraten, kleine Baumschulen zu unterhalten, um so obstbauliche Tradition im Dorf zu verbreiten. Gärtnermeister Thomas Franiel wird für die Besucher des Obstbaumverkaufes am 24. Oktober zahlreiche alte und regionale Obstsorten aus eigener Veredlung bereithalten. Gerade die Erhaltung in Vergessenheit geratener, aber doch bewährten Obstsorten, ist für Franiel eine Herzensangelegenheit. Die Besucher können erleben, wie die kleinen Bäume direkt aus dem Quartier gestochen werden. Weiterhin wird die Baumschule Meyn aus Rom mit ihrem umfangreichen Sortiment an Viertel- und Halbstämmen in zahlreichen Sorten vertreten sein. Zum Sortiment des Familienbetriebes bei Parchim gehören sowohl Neuzüchtungen als auch alte Sorten. Interessierte Besucher werden gebeten, nicht den Hauptreingang des Museums zu benutzen, sondern sich gleich bei dem separaten Eingang an der alten Mueßer Dorfschule einzufinden.

Der Eintritt ist an diesem Tag frei, es werden jedoch Spenden für den Erhalt des beliebten Freilichtmuseums gesammelt.


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