Premiere „A Clockwork Orange“ am 11.02.2010 im E-Werk

Premiere „A Clockwork Orange“ am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 19.30 Uhr im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

A Clockwork OrangeBerühmt wurde der Roman „A Clockwork Orange“ von Anthony Burgess durch Stanley Kubrick, der das Werk 1971 unter gleichem Titel verfilmte. Seit fast 40 Jahren gilt der Film als polarisierende Science-Fiction-Geschichte über die Frage, ob der Staat das Recht hat, kriminelle Gewalt zu bekämpfen, indem dem „Gewalttäter“ der freie Wille genommen wird.  Für das E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters untersucht nun der isländische Regisseur Thorleifer Örn Arnarsson, dessen bemerkenswerte Inszenierung der Filmadaption von Fatih Akins „Gegen die Wand“ 2008 im E-Werk lief, in seiner zweiten Arbeit in Schwerin die subtiler gewordene Gewalt und den schleichenden Prozess ihrer Normalität in der Gesellschaft von heute. Premiere ist am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 19.30 Uhr im E-Werk.

A Clockwork OrangeAus Spaß an Gewalt verbringen Alex und seine Droogs ihre Zeit damit, wehrlose Opfer zusammenzuschlagen, auszurauben und, sofern weiblich, zu vergewaltigen. Die Polizei steht den Verbrechen ohnmächtig gegenüber und verkommt selbst zum Schlägertrupp. Alex‘ einzige Liebe gilt der Musik von Ludwig van Beethoven. Diese erweckt in dem hochintelligenten Bandenchef umso mehr bestialische Gelüste. Als es in der Gruppe zu Unstimmigkeiten kommt, wird Alex von seinen Kumpels verraten. Eines seiner Opfer stirbt, er wird wegen Mordes angeklagt und zu 14 Jahren Haft verurteilt.  Wegen guter Führung darf Alex an einem Experiment teilnehmen, das ihn zu einem guten Bürger umerziehen soll. Dabei wird er so konditioniert, dass ihm der Gedanke an Gewalt sofort Übelkeit verursacht. Alex wird als „geheilt“ in die Freiheit entlassen. Dennoch geht die Horrorshow weiter.

Weitere Vorstellungen: 12. Februar um 19.30 Uhr, 21. Februar um 18 Uhr und 22. Februar um 10 Uhr im E-Werk

Kartentelefon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de

Nina Heinrich
Fotos: Silke Winkler


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