Prügelei unter Berufsschülern sorgt für Polizeieinsatz

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen mehrere Tatverdächtige

Weststadt – Am Dienstag sorgten mehrere körperliche Auseinandersetzungen unter Berufsschülern für eine Menge Arbeit bei der Schweriner Polizei. Nachdem am Vormittag eine 15- und eine 20-Jährige Schülerin in den Fluren ihrer Schule aneinander gerieten, eskalierte die Situation in der darauffolgenden Pause. Die ältere der beiden wurde von mehreren Freunden der 15-Jährigen umringt und anschließend geschlagen und getreten. Als die Gruppe von ihr abließ und die junge Frau auf den Schulhof ging, wurde sie dort erneut von der jugendlichen Mitschülerin und deren 17-jährigem Freund angegriffen. Weitere Mitschüler kamen hinzu um der Geschädigten zu helfen. Letztlich entwickelte sich daraus eine größere Rangelei. Erst ein Lehrer konnte die Beteiligten dazu bringen, voneinander abzulassen.

Drei Streifenwagenbesatzungen kümmerten sich schließlich um den Sachverhalt, nahmen eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf und stellten zudem bei dem 17-jährigen Täter ein Messer sicher. Dieser konnte sich offensichtlich nicht von den Ereignissen lösen. So wurde er etwa drei Stunden später auf der Straße vor der Bildungseinrichtung erneut straffällig. Dort hatte er zusammen mit mehreren Freunden versammelt. Als er zwei junge Männer auf der anderen Straßenseite sah, von denen einer in die Streitigkeiten des Vormittags involviert war, sprach er diesen erst an und trat ihn anschließend zu Boden. Am Boden liegend reihten sich die restlichen Gruppenmitglieder um den 21-jährigen Geschädigten und traten gemeinschaftlich auf ihn ein. Sein 19-jähriger Begleiter wurde ebenfalls geschlagen und getreten. Beide wurden, nachdem sich die Täter von einer Lehrkraft auseinander bringen ließen, mit Verletzungen an Kopf und Rücken ins Krankenhaus gebracht. Sie konnten dieses aber schon kurze Zeit später wieder verlassen.

Wie ein Polizeisprecher erklärt, konnte das Polizeihauptrevier Schwerin in enger Zusammenarbeit mit dem Kriminalkommissariat zu beiden Sachverhalten weitere Täter bekannt machen. Die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei werd ein den Folgetagen fortgesetzt und durch die Schulleitung an Unterstützung erfahren, heißt es.


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