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Resümee und Ausblick: Der Drachenbootsport in Schwerin

Heiko Stolp: Es waren beeindruckende Wettkämpfe…


Das Festivalmaskottchen "Nandolino" am Pfaffenteich (Foto: Marko Michels)Drei Tage mit 3.000 jungen Drachenbootsportlerinnen und -sportlern aus ganz Deutschland, die um regionale und nationale Titel wetteiferten. Das war am vorletzten Juni-Wochenende eine ganz besondere Herausforderung. Dennoch bewies sich der Faule See für die verschiedenen Drachenboot-Meisterschaften wieder als hervorragende Austragungsstätte. Das nächste Top-Event folgt dann im August, wenn das Drachenboot-Festival zum mittlerweile 23. Mal 10-tausende Schaulustige an den Pfaffenteich lockt.

Wie lautet aber nun das Resümee von Heiko Stolp, dem Mitorganisator der drachenbootsportlichen Wettkämpfe auf dem Faulen See in Schwerin zwischen 19. und 22.Juni? Marko Michels hat einmal nachgefragt.

„Es waren beeindruckende Wettkämpfe…“

Marko Michels: Die drei drachenbootsportlichen Tage auf dem Faulen See Mitte Juni sind bereits wieder Historie. Wie lautet Ihr sportliches und organisatorisches Resümee?

Heiko Stolp: Wir sind alle sehr glücklich über den überaus positiven Verlauf aller Rennen, die der Schüler am Donnerstag, also am ersten Wettkampftag (19.Juni 2014), bei denen wir einen Teilnehmer-Rekord von 130 Schülerteams zu vermelden hatten. Ähnliches gilt für die Deutschen Meisterschaften, die dann direkt im Anschluss drei Tage lang gefahren wurden.

Laut Aussage des DKV und des DDV ist Schwerin mit 128 Teams als die größte Deutsche Drachenboot-Meisterschaft überhaupt in die Geschichtsbücher eingetragen worden. Das ist natürlich toll. Mit einer Startfolge alle 8 Minuten und insgesamt 30 Drachenbooten im Einsatz hatten wir auch alle Hände voll zu tun. Letztendlich ist aber für uns immer entscheidend, dass wir die Drachenbootsportler zufrieden und glücklich wieder nach Hause fahren lassen. Dann ist unser Ziel erreicht.

Ein Dankeschön geht an alle Teams die in Schwerin waren und beeindruckend gezeigt haben, dass bei einer guten sportlichen Disziplin auch ein wirklich straffer Zeitplan minutiös geschafft werden kann. Ein riesiges Dankeschön möchte ich aber auch allen Kampfrichtern und unseren ehrenamtlichen Helfern, insgesamt waren es 130, aussprechen. Ohne Ihren Einsatz wären die Deutschen Meisterschaften gar nicht ausführbar gewesen.

MM: Welche Teams beeindruckten dabei besonders? Wie waren die Reaktionen der Teams nach den Wettkämpfen?

HS: Beeindruckend in zweierlei Richtungen. Viele junge Sportler kannten die Bedingungen auf dem Faulen See noch gar nicht und sind ziemlich unbedarft an den Start gegangen. Wir hatten an jedem Tag starken Westwind und Wellen mindestens einen halben Meter hoch. Für einen naturbelassenen See, wie den Faulen See, sind das ziemlich beständig schlechte Bedingungen. Um so respektabler, dass es kaum Rennverzögerungen durch Taktiererei der Teams gab und wir so gut wie keine Fehlstarts hatten. Mit unserer nagelneuen Start-/Zieltechnik konnten alle Rennen auf die Tausendstel Sekunde ausgewertet werden. Und so gab es auch nur relativ wenige Proteste.

Im Hinblick auf die sportliche Leistung haben mich die Teams aus Wiesbaden und Borken fasziniert. Die machen eine hervorragende Jugend- und Seniorenarbeit. Die Teams waren ständig auf den Podest-Plätzen zu finden und strahlten eine innere Zufriedenheit aus. So macht Drachenbootpaddel Spaß.

MM: Sportiv geht es ja in diesem Sommer in Schwerin ganz besonders „hoch her“. Sind Sie selbst auch noch aktiv, z.B. beim Fünf-Seen-Lauf?

HS: Die Zeit läuft. In wenigen Wochen findet unser großes Drachenbootfestival auf dem Pfaffenteich statt. (Anm.: 29.-31.08.2014) Viel Zeit bleibt da nicht mehr für anderweitige sportliche Aktivitäten. Ich halte mich aber weiterhin mit Fitnesstraining, Radfahren und Tischtennis spielen fit. Und unseren Schweriner Sportorganisatoren vom Fünf-See- Lauf, vom Schloss-Schwimmen, der RTF-Petermännchen-Tour, des Marstallcups im Segeln oder der Deutschen Meisterschaften in der Pirat- und Ixylon-Klasse, etc. drücke ich meine beiden Daumen für einen guten Verlauf ihrer Events.

MM: Vielen Dank, weiterhin alles Gute und bestes sportliches Engagement!


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